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Schach

22.01.2020

Schwarzer Sonntag

Gut überlegt: Den einzigen SCD-Sieg schaffte Michael Reif.
Foto: M. Forscht

Beide Dillinger Mannschaften erleben ein Debakel, das Regionalliga-Team in Haunstetten. Auch Gundelfingen hat gegen Spitzenreiter Donauwörth nicht viel zu melden

In der fünften Runde der Regionalliga Südwest ging es für die erste Mannschaft des Dillinger Schachclubs scheinbar nur um die Frage, wie hoch der Sieg wohl in Haunstetten ausfallen würde. Denn die Donaustädter lagen mit 7:1 Punkten mit im Vorderfeld – und waren in dieser Begegnung hoher Favorit. Am Ende des schwarzen Sonntags stand eine 3:5-Auswärtsniederlage. Damit sind die Dillinger wohl aus dem Rennen um den Wiederaufstieg, nächster Gegner ist am 9. Februar der Tabellendritte SC Roter Turm Altstadt.

Kurz vor der Abfahrt kam die Nachricht, dass mit FM Korbinian Nuber und seiner Schwester Helene Giss zwei Leistungsträger erkrankt sind und nicht mitfahren konnten. Ersatzspieler gab es keine, denn die zweite Mannschaft war schon zu ihrem Punktspiel nach Bäumenheim unterwegs. So mussten die Dillinger mit sechs Spielern antreten und lagen damit bereits zu Beginn kampflos 0:2 hinten.

Trotzdem versuchten sie eine Aufholjagd, denn Michael Reif spielte eine tolle Angriffspartie und setzte seinen Gegner nach 27 Zügen matt. Ohne besondere Vorkommnisse verlief die Partie von Wolfgang Bauer: Punkteteilung. Obwohl Uli Bäuml etwas bedrückt stand, lehnte er ein Remisangebot ab. Als sich seine Stellung weiterhin verschlechterte, nahm er das zweite Angebot seines Gegners dankend an. In den letzten drei Partien standen die Dillinger deutlich besser, es schien, sie könnten das Ruder herumreißen. Als Vitus Lederle mit einem Mehrbauern in Zeitnot patzte und sich matt setzen ließ, war die Niederlage abzusehen. Eine Mehrfigur gegen zwei Bauern hatte Arthur Giss, es reichte aber nur zu einem Remis. Da damit die Begegnung bereits verloren war, einigte sich Christian Billing trotz seines Mehrbauern mit seinem Gegenüber auf ein Remis.

Ebenfalls nicht komplett fuhr die „Zweite“ zum Punktspiel nach Bäumenheim. Die sieben Dillinger schlugen sich tapfer, am Ende mussten sie dem Gastgeber einen Sieg überlassen. Überraschend schnell hatte Anton Mok verloren. Hans-Jakob Merk, Manfred Forscht und Uli Kapfer spielten remis, trotz Mehrfigur war die Partie von Forscht nicht zu gewinnen. Als Eduard Sawicki aufgeben musste, hatte Bäumenheim bereits den Sieg in der Tasche und die letzte Remispartie von Nicole Nentwig war bedeutungslos geworden. (MFOR)

Gegen den Tabellenersten der Kreisliga Nordschwaben aus Donauwörth setzte es die erwartet deutliche Schlappe. Achtbar schlugen sich die beiden jungen Gundelfinger. Wegen eines kurzfristigen Spielerausfalls ging Donauwörth kampflos in Führung. Auch die ersten Entscheidungen am Brett gingen an die Gäste. Sowohl Helmut Lindenthal wie auch Herbert Heger blieb nach Figurenverlust nur die Aufgabe. Trotz Materialgleichstands geriet Bernhard Graf in eine aussichtslose Lage und gab ebenfalls auf. Bereits mit einer Gewinnstellung verdarb Michael Scheibel seine Partie – Donauwörth lag mit 5:0 vorne. Erst jetzt gab es Zählbares für die Gastgeber: Felix Grüner erreicht in ausgeglichener Stellung ein Remis, ebenso Gerhard Lindenthal in einer scharfen Partie mit beidseitigen Chancen. Mit zwei Bauern Vorsprung spielte Christopher Kungel besonnen zu Ende und erzielte den einzigen Gewinnpunkt zum 2:6-Endstand. (bg)

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