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04.07.2010

Siege auf heimischem Wasser

Spannende Rennen liefrten sich die Juniorinnen im Doppelzweier. Im blauen Boot Lisa Sokolkova RSC Lauingen (links) mit Sophie Oksche vom DRC Ingolstadt. Fotos: Aumiller
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Spannende Rennen liefrten sich die Juniorinnen im Doppelzweier. Im blauen Boot Lisa Sokolkova RSC Lauingen (links) mit Sophie Oksche vom DRC Ingolstadt. Fotos: Aumiller

Die gesamte Strandwiese des Lauinger Auwaldsees war mit Booten und Zelten bedeckt. Unter den zahlreichen Pavillons genossen die Menschen sichtlich gut gelaunt das sonnige Wetter und die malerische Kulisse. Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen, doch auf dem Wasser herrschte Hochspannung: Über 20 Rudervereine aus ganz Süddeutschland fanden sich am Wochenende mit nahezu 500 Booten am Auwaldsee ein, um die diesjährige Regatta des Lauinger Ruder- und Surfclubs (LRSC) auszutragen.

Gaudirennen auf Surfbrettern

Den Anfang für den LRSC machten am Samstag Ernst Watzke und Herbert Rapp im Doppelzweier. Insgesamt waren knapp 90 Rennen mit Einer-, Zweier- und Viererbooten in den verschiedensten Kategorien und Leistungsklassen zu sehen. Am "Gaudirennen" mit Surfbrettern am Samstagabend beteiligten sich 24 Mannschaften.

Am Sonntagmorgen musste der Startbeginn wegen eines Gewitters um eine Stunde verschoben werden. Anschließend trotzten die Sportler jedoch Wind und Wetter. Am Ende fand ein traditionelles Schaurennen mit Achterbooten - der Königsdisziplin des Ruderns - statt. Alle Wettkämpfe wurden einzeln gewertet und der Sieger jedes Rennens erhielt eine Medaille. Über Auszeichnungen konnten sich auch Elisaveta Sokolkova und Franziska Mayer vom LRSC freuen.

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Sokolkova gewann zusammen mit Sophie Oksche aus Ingolstadt das Rennen der Juniorinnen im Doppelzweier und erkämpfte sich im Doppelvierer gleich dreimal einen ersten Platz. Mayer gewann das Rennen der Juniorinnen im Einer. Die Distanz über 500 Meter meisterte sie dabei in zwei Minuten und neun Sekunden.

"Ich bin sehr entspannt an den Wettkampf herangegangen", sagte Sokolkova sichtlich zufrieden über ihre Leistung. An der Regatta auf dem Auwaldsee sei besonders interessant, wie die "Bootsklassen" zusammengestellt sind. So erhalte man Gelegenheit, auch mit Gegnern anderer Klassen zu trainieren. Die Veranstaltung ist für sie zugleich ein Ausklang für die Jugendmeisterschaften, aber auch schon Vorbereitung im Hinblick auf die Landesmeisterschaft. "Bei der Regatta auf dem Auwaldsee hat man einfach immer Spaß", so Sokolkova.

Synchrones Rudern für Erfolg entscheidend

Jutta Seeburger, Vorsitzende des LRSC war ebenfalls stolz über die Erfolge der Vereinsmitglieder: "Wichtig ist die Kombination aus Technik, Kraft und Ausdauer. Viele trainieren fast täglich, um das zu perfektionieren." Der besondere Reiz des Ruderns sei das Gefühl, schwerelos über das Wasser zu gleiten und der gemeinschaftliche Aspekt: "Bei größeren Gruppen ist es sehr wichtig, exakt synchron zu rudern, um Spitzengeschwindigkeiten zu erreichen."

Auch die Teilnehmer der Gastvereine zeigten sich begeistert. Simon Weber von der Bamberger Rudergesellschaft sagte: "Die Umgebung ist ziemlich idyllisch und die Strecke ist gut zu rudern. Es macht sehr viel Spaß." Es sei vor allem sehr angenehm, dass es bei der Veranstaltung nicht so ernst zugehe wie bei einer Meisterschaft. Auch Jan Oksche aus Ingolstadt freute sich, dabei zu sein. Bürgermeister Wolfgang Schenk sagte: "Die Regatta ist eine tolle Veranstaltung. Ich halte sie für eine wahre Bereicherung für die Stadt."

Am Ende zeigte sich Franz Nagler vom Regattaausschuss des LRSC zufrieden, dass alles reibungslos funktioniert hatte. Besonders die Zusammenarbeit mit der DLRG und die Unterstützung durch das "Versorgungsteam" seien ausgezeichnet gewesen. Zwar habe man zweimal einem gekenterten Boot helfen müssen, "aber das gehört eben dazu und ist auch nicht schlimm", scherzte Nagler.

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