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Glött

26.08.2018

Siegtreffer in der Nachspielzeit

Glötts Siegtorschütze: Christoph Schuhmair (rechts).
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Bezirksliga Nord: Christoph Schuhmair macht’s in Adelzhausen „mit Köpfchen“. Wie Gast SSV Glött seine Auswärtspartie nach 0:1-Rückstand noch dreht.

Endlich durfte die SSV Glött in Adelzhausen einen Bezirksliga-Sieg bejubeln. Den Lilien-Fußballern gelang es am Römerweg, einen Rückstand noch zu einem 2:1-Auswärtserfolg zu drehen.

Des einen Freud ist des anderen Leid: BCA-Torhüter Michael Fottner sollte in der 90. Minute zur tragischen Figur der Partie werden. Dem erfahrenen Stammtorwart der Hausherren unterlief Sekunden vor dem Abpfiff bei der Freistoßflanke von Andreas Schrettle ein folgenschwerer Fehler. Statt den relativ hoch und weit geschlagenen Ball sicher zu fangen, rutschte ihm die Kugel durch die Finger. Nutznießer Christoph Schuhmair, der im Rücken ungehindert eingelaufen war, musste den Ball nur noch zum umjubelten Siegtreffer über die Linie köpfen. Sicherlich ein etwas glücklicher Treffer für die Blau-Weißen, wobei der Sieg nicht unverdient war. Lange Zeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams waren stetig bemüht, die Kugel nach vorne zu tragen. Doch die Tabellenposition und die dadurch resultierende Bedeutung dieser Partie verursachte auf beiden Seiten eine große Zahl an leichtfertigen Ballverlusten im Spiel nach vorne. Chancen blieben daher zunächst Mangelware.

Glött hat Topstürmer gut im Griff

Die Lilien-Abwehr machte gegen Adelzhausens Ausnahmestürmer Müller einen richtig guten Job. Dennoch brachte der Torjäger seine Elf in Führung. Wobei das Tor von Müller in der 57. Minute einen faden Beigeschmack hatte, da der Stürmer den Ball zuvor mit der Hand zu seinen Gunsten kontrollierte. Pech für Glött, dass Referee Senger das durchgehen ließ. Freilich hätte in der ersten Hälfte – nach dem unfreiwilligen Handspiel von Benedikt Krist im Strafraum – schon Elfmeter für Adelzhausen geben müssen.

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Die SSV brauchte zunächst etwas Zeit, um sich von diesem 0:1-Rückschlag zu erholen. Ein Handelfmeter sollte die Schneider-Truppe dann in der 70. Minute zurück in das Spiel bringen. Mehmet Taner, der in Aindling noch vom Punkt gescheitert war, verwandelte nun gegen Fottner sicher zum Ausgleich.

Danach entwickelte sich eine komplett offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. SSV-Schlussmann Dominik Trenker parierte zwei Minuten vor dem Glötter-Siegtreffer gegen Maximilian Ettner überragend und ermöglichte seinem Team dadurch erst die Chance auf den Last-Minute-Erfolg.

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