Landkreis Dillingen

08.05.2016

„Spielverderber“ Sailer

Stefan Sailer (Mitte) lässt sich von seinen Mannschaftskameraden für seinen 2:2-Ausgleichstreffer feiern.
Bild: R. Stoll

Fußball-Kreisliga Nord: Später Ausgleich beim Zusamtal-Derby, Thürheim muss weiter zittern. Gelungenes Höchstädter Heimfinale. Torfestival im Donauwörther Stauferpark.

Unterthürheim – FC PUZ 2:2. In der Schlussphase eines munteren Zusamtal-Derbys in der Fußball-Kreisliga Nord gelang Stefan Sailer der Gästeausgleich. Bis zur Pause gab es je einen Lattentreffer, auf Unterthürheimer Seite durch Alex Rigel, für den FC PUZ durch Gerd Gundacker. Nach einer guten halben Stunde gingen die Hausherren in Führung. Über die rechte Außenbahn wurde ein schneller Angriff vorgetragen, Alex Lechner legte den Ball in die Mitte, wo Fabian Knötzinger sicher ins lange Eck abschloss. Quasi mit dem Halbzeitpfiff bekam der FC nach Foul an Christian Pessinger einen Elfmeter zugesprochen, den der eingewechselte Thomas Kehrle verwandelte. Zehn Minuten nach dem Wechsel brachte Knötzinger seine Farben erneut in Führung. Er drosch die Kugel ins Kreuzeck – ein Traumtor. In der Folge war der TSV überlegen und hatte durch Rigel zwei hochkarätige Chancen. Doch in der 82. Minute bekam der FC PUZ einen Freistoß an der Ecke zugesprochen, in der Mitte stand Stefan Sailer goldrichtig und traf – 2:2. Thürheim muss weiter um die Liga zittern. (dolli)

Höchstädt – Altisheim-L. 2:0. Ein Start nach Maß gelang den Rothosen im letzten Heimspiel. Bereits nach vier Minuten erzielte Patrick Wanek auf Pass von Kratzer die Führung. Höchstädt blieb weiter spielbestimmend und erhöhte noch vor der Pause, wieder durch P. Wanek, (FE). Die Gäste kamen nur einmal gefährlich vors SSV-Tor, aber Huber reagierte prächtig. Die zweite Hälfte war vor allem geprägt durch viele Wechsel. In der 66. Minute verpassten es nacheinander Kratzer, P. Wanek und Krez, das Resultat auszubauen. Dreimal reagierte Gästekeeper Poppe glänzend. Die letzte Chance bot sich dem eingewechselten Daumann, der das Leder aber über das Tor setzte. Unnötig war die Rote Karte für S. Wanek in der Schlussphase. (JM)

Donauwörth – Dillingen 5:3. Dillingens Konstantin Sakowrjaschin staubte zur Gästeführung ab (12.) und startete damit ein wahres Torfestival im Stauferpark, das durchaus mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Der Meister gab sich jedoch keine Blöße und drehte mit zum Teil herrlichen Offensivkombinationen und Toren von Dominic Wünsch (23.) und Maik Malik (35.) die Partie zum 3:1-Pausenstand. Doch die SSV zeigte trotz des Ausfalls bzw. der raschen verletzungsbedingten Auswechslung ihrer beiden Top-Torjäger Alexander Imgrunt und Denis Belakov erneut Moral und glich durch Anton Neustätter (54.) und Spielertrainer Andreas Mayer (Freistoß, 60.) wieder aus. Alexander Musaeus mit einem herrlich herausgespielten Treffer (67.) und erneut Wünsch (72.) sorgten für den alles in allem verdienten 5:3-Endstand. (SSV)

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