Schießsport

03.06.2017

Stehende Ovationen

Gauehrenmitglied Winfried Wunderle (links), Ehrengauvorstand Alois Waldenmayr (Mitte) und Gauschützenmeister Josef Grosser.
Bild: W. Hefele

Ex-Gauschützenmeister Alois Waldenmayr, Winfried Wunderle und Peter Müller verabschiedet

Nach 36 Jahren Gauschützenmeister ging kürzlich die Ära Waldenmayr im Donau-Brenz-Egau-Sportschützengau zu Ende. Unter den stehenden Ovationen der Gauversammlung wurde Alois Waldenmayr zum Ehrengauschützenmeister ernannt. Nach jeweils 31 Jahren „Dienstjahren“ wurden zudem die Mitglieder des Gauschützenmeisteramtes, Peter Müller (Gausportleiter) und Winfried Wunderle (stellvertretender Gauschützenmeister), zu Ehrenmitgliedern ernannt Das 90. Gründungsjubiläum des Schützenvereins Falke Schwennenbach, verbunden mit dem 64. Gauschießen, bot die passende Kulisse, um die außerordentlichen Leistungen der Geehrten für regionalen Schützensport zu würdigen. Der neue Gauschützenmeister Josef Grosser lobte die Geehrten bei der Preisverleihung des Gauschießens. Waldenmayr hatte seine Urkunde bereits bei der Gauversammlung erhalten. Müller konnte nicht anwesend sein, um die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied des DBE-Sportschützengaues in Empfang zu nehmen.

war seit 1986 als Zweiter Gausportleiter und dann seit 1995 als Gausportleiter im Amt. Er hat die schießsportliche Seite des Sportschützengaues vertreten. In den 31 Jahren wurden unter seiner Leitung Meisterschaften, Trainerausbildungen und Kaderarbeit – trotz schwerer Krankheit – mit Bravour durchgeführt und durch seinen Sachverstand wesentlich beeinflusst. Wegen der besonderen Verdienste um das Schützenwesen erhielt Müller höchste Auszeichnungen und Ehrungen, unter anderem 2009 die große Ehrennadel in Silber des BSSB, 2013 das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Schützenbundes und 2017 die goldene Medaille am grünen Band des Deutschen Schützenbundes.

gehörte seit 1986 dem Ausschuss des DBE-Sportschützengaues an, zunächst als Kassenrevisor und 1989 als Materialverwalter – eine große Aufgabe, musste doch die ersten 15 Jahre die komplette Schießanlage mit 50 Zugständen des Gaues gewartet und jährlich bei den Gauschießen unter seiner Leitung aufgebaut werden. Mit Sachverstand und hohem Energieeinsatz verschaffte sich Wunderle großen Respekt. Unter seiner Leitung wurde 1992 der Gauschießstand komplett saniert. 2004 wurde Winfried Wunderle zum Dritten Gauschützenmeister gewählt. Damit verbunden war die Aufgabe des Rundenwettkampfleiters: eine arbeitsintensive Aufgabe, die Mannschaften einzuteilen, die Ergebnisse zu sammeln, auszuwerten und schließlich in der Zeitung zu veröffentlichen. Winfried Wunderle erledigte sie mit Sachverstand Woche für Woche. Pünktlichkeit und Disziplin sind Attribute, die Winfried Wunderle bei seiner Tätigkeit vorlebte. Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde auch er vielfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2000 mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Sportschützenbundes, 2004 der Großen Ehrennadel des BSSB, 2007 dem Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Schützenbundes und 2017 dem Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Schützenbundes.

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wurde 1980 zum Gau-Kassenprüfer gewählt. Dann zwang eine Krankheit den damaligen Gauschützenmeister Richard Oberfrank zur Aufgabe seines Amtes. Ein Nachfolger musste schnell gefunden werden. Auf Bitten der Mitglieder des Gauschützenmeisteramtes stellte sich Alois Waldenmayr zur Verfügung und wurde 1981 als jüngster Gauschützenmeister im Schützenbezirk Schwaben gewählt. Er verstand es, durch Offenheit, Sachverstand und Integrationskraft die Führung zu übernehmen. Die Kombination aus Arbeit und Kameradschaftspflege, die Waldenmayr trefflich zu verbinden wusste, war der Schlüssel zum Erfolg, der sich auch in den seltenen Wechseln im Gauschützenmeisteramt und Gauausschuss während Waldenmayrs Amtszeit widerspiegelte.

Wegen seines sehr hohen Ansehens auf schwäbischer und bayerischer Schützenebene wurde Alois Waldenmayr 1992 zum stellvertretenden Bezirks-Schützenmeister gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2001 inne. Für seine unermüdliche Schaffenskraft und seinen Einsatz im Ehrenamt, für die besonderen Verdienste um das Schützenwesen verdiente sich Alois Waldenmayr die höchsten Auszeichnungen und Ehrungen des Deutschen Schützenbundes, des Bayerischen Sportschützenbundes und des DBE-Sportschützengaues. Nur die wichtigsten Auszeichnungen seien hier genannt: 2001 das große Ehrenzeichen in Silber des BSSB und das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, 2004 das Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Schützenbundes. 2005 erhielt Waldenmayr für sein Wirken um das Schützenwesen durch den Protektor des Bayerischen Sportschützenbundes, seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, in München das von ihm gestiftete Protektorabzeichen aus massivem Gold verliehen – die höchste Ehrung für einen im Ehrenamt tätigen Schützen-Funktionär. 2009 bekam Alois Waldenmayr den Doppeladler des Schützenbezirkes Schwaben und 2013 das goldene Ehrenkreuz (Sonderstufe) des Deutschen Schützenbundes.

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