Newsticker

Gesundheitsminister Spahn schließt zweiten "Lockdown" wie im Frühjahr aus

Handball

10.02.2015

Überraschungscoup

Wittislingen punktet gegen VfL-Routiniers und verbessert Lage im Abstiegskampf

In einem packenden Lokalderby schafften die Bezirksliga-Handballer des TSV Wittislingen eine Überraschung: 30:28 stand es nach 60 Minuten gegen den als Tabellenzweiter angereisten VfL Günzburg II. Torhüter Daniel Huber, Tempogegenstöße über den schnellen Matthias Thanel und etliche erfolgreiche Anspiele auf Kreisläufer Andy Schreitt garantierten bis zur Halbzeit einen Fünf-Tore-Vorsprung für die Egautaler. Günzburgs Routiniers fiel auch nach dem Wechsel wenig ein, während sich beim Gastgeber Mittelmann Markus Selzle als treffsicherer Rückraumschütze auszeichnete. Erst in der Schlussphase verkürzte Günzburg dank einer offensiveren Deckung noch, doch rettete der TSV den Erfolg unter großem Jubel seiner zahlreichen Anhänger über die Zeit. Coach Werner Daumann über das beste Saisonspiel seiner Truppe: „Heute hat mein Team alles umgesetzt, was wir besprochen haben, sehr wenige Fehler gemacht und endlich die sich bietenden Chancen konsequent genutzt.“ Mit diesem Sieg hat Wittislingen zwei Plätze gutgemacht und die Abstiegsränge vorerst verlassen. (MK)

Spielfilm: 5:5, 11:9, 15:10; 19:14, 25:19, 30:28

TSV Wittislingen: Huber, J. Schreitt; Hillenbrand, Jeratsch (4/2), Knecht, Kronenwett (1), Loibl (2), Renzer, Sahbaz, A. Schreitt (6/1), Schuster (2), Selzle (9), Thanel (6), Wenger

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Wittislingens Damen nutzten das Heimspiel gegen Schlusslicht Bäumenheim dazu, ihr nach der jüngsten Niederlage angeknackstes Ego wieder aufzurichten. Die erste Halbzeit gestaltete sich salopp gesagt als „gemütliche Ballerrunde“: 22:3. Spielzüge mussten nicht durchgeführt werden, einfaches Stoßen und Passen reichte aus, um die benötigten Lücken herauszuspielen. Auch die Abwehr wurde nicht im gewohnten Maße beansprucht, da der Gast einen schlechten Tag erwischt hatte. Trotz des außerordentlichen Vorsprungs rief Geburtstagskind Margit Natterer ihr Team in der Halbzeit mahnend zur Ordnung, um nicht nachzulassen. Letztlich stand ein 38:11-Sieg auf der Anzeigentafel. (am)

Spielfilm: 5:1, 12:3, 22:3; 24:6, 28:9, 34:10, 38:11

TSV Wittislingen: Hübner-Golnik, Linder; Menner, Grguri, Baur (4), Huber (9/2 Siebenmeter), Dürk (1), V. Natterer (10/1 Siebenmeter), Mörzl (2/1 Siebenmeter), Hörger (1), Seidl (2), Hirschbolz (7), F. Natterer (2)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren