Fußball

24.10.2013

Vielfältige Aktivitäten

Nachwuchsförderung beim FC Gundelfingen ist kostenintensiv

Jugendarbeit ist kostenintensiv. „Und sie ist auch nicht auf Gewinnerzielung ausgelegt“, wie Markus Riesenegger, Fußball-Abteilungsleiter des FC Gundelfingen, bei der Jahreshauptversammlung betonte. Aber sie sollte doch weitgehend kostendeckend sein, weshalb als einziger brisanter Punkt die Erhöhung des Sparten- sowie die Einführung eines Ausbildungsbeitrags für die Fußballer auf der Tagesordnung stand.

Letztlich überzeugten die Argumente die rund 80 Mitglieder, die sich einstimmig dafür aussprachen. „Schließlich“, so Riesenegger, „erhöhen wir nur moderat und liegen - verglichen mit Vereinen auf gleichem sportlichen Niveau - noch im unteren Bereich.“ So müssten Juniorenspieler künftig 1,50 Euro pro Monat an Spartenbeitrag entrichten, hinzu kommen nochmal 4 Euro Ausbildungsbeitrag. Bei Erwachsenen beträgt der Spartenbeitrag künftig 2,50 Euro pro Monat, passive Mitglieder zahlen bis zum 65. Lebensjahr 1,50 Euro. „Das ist zusätzlich zu den Mitteln des Fördervereins ein wichtiger Beitrag für den Abteilungsetat“, wie Riesenegger betonte, „denn die Kosten für qualifizierte Trainer, Verbandsabgaben oder die Ausgaben für den Spielbetrieb mit 13 Juniorenteams steigen immer mehr.“

Dass die Fußballer trotzdem vernünftig wirtschaften, beweist das Plus von 3600 Euro im Jahr 2012. „Damit konnten wir einen Teil unserer Altlasten beim Hauptverein abtragen“, so Riesenegger, was auch für 2013 das erklärte Ziel der Führungsmannschaft sei. Trotz des Sparkurses leide die Abteilung keineswegs darunter, im Gegenteil: Selten waren die FCG-Fußballer in den über den reinen Sport hinaus gehenden Aktivitäten, so rege wie zuletzt. „Dass wir beim historischen Fest der Stadt 150 freiwillige Helfer aus der Fußballabteilung hatten, zeigt, wie groß der Zusammenhalt ist“, so stellvertretender Abteilungsleiter Anton Schnelle, der auf weitere Aktivitäten wie den VR-One4You-Cup oder das Betriebsfest der Firma Josef Gartner einging, das von den FCG-Fußballern im Schwabenstadion organisiert wurde. An die Kapazitätsgrenze gerate die Abteilung mit ihren Nachwuchsteams, wie Jugendleiter Johannes Waldenmaier berichtete. Zumal ab Herbst das Trainingsfeld „Koppel“ wegen fehlendem Flutlicht nicht genutzt werden könne. Die sportliche Bilanz stimme allerdings. Letzteres gelte auch für die beiden Herrenmannschaften, wie Christian Renner und Walter Brugger in ihren Berichten ausführten.

Weiter offen ist laut Riesenegger die Finanzierbarkeit eines Kunstrasenfeldes oder eines Soccer Courts. Ansonsten dankte er allen Helfern im sportlichen wie im gesellschaftlichen Bereich, da durch sie der Verein mit Leben erfüllt werde. (wab)

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