Brachstadt

13.09.2019

Vollgas geben im Kesseltal

Mächtig Staub aufgewirbelt wird am Wochenende wieder beim Autocross in Brachstadt, wenn der MC Kesseltal die 30. Auflage seines Rennens veranstaltet.
Bild: Foto: S. Izso

Motorsport: Der 30. Autocross des MCK in Brachstadt steht unter dem Motto „Bei uns geht der Punk ab!“ Die Gastgeber schicken 30 Starter ins Rennen – und das mit besten Aussichten auf Siege.

Der Motor-Club Kesseltal ist stolz auf das, was er in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen hat. Höhepunkt im Kalender ist stets das Heimrennen auf dem Kesseltal-Ring in Brachstadt, das heuer ein Jubiläum feiert. Der ADAC-Autocross erlebt an diesem Wochenende seine 30. Auflage. „Unsere Veranstaltung mit großem Festzelt, Rahmenprogramm und so vielen Zuschauern gilt in Deutschland als einzigartig“, sagt Bernd Spielberger. Er ist einer von drei MCK-Vorsitzenden. Was in Sachen Stimmung, Drumherum und Action auf der Strecke in Brachstadt geboten ist, fasst er in diesem Satz zusammen: „Bei uns geht der Punk ab!“

Programm in Brachstadt von Freitag bis Sonntag

Los geht es am Freitag, 13. September, ab 21 Uhr mit der Plattenparty. Sportlich relevant wird es ab Samstagvormittag um 9 Uhr, wenn die Trainingsläufe für den Kesseltaler Autocross-Pokal und für die deutsche Autocross-Meisterschaft starten. Ab 16 Uhr steigen die ersten Wertungsläufe, ab 20 Uhr wird beim Kesseltaler Bierfest mit der Band Schlawiner gefeiert (Eintritt frei). Der Sonntag beginnt um 8 Uhr mit den Wertungsläufen, die Finals sind ab 15 Uhr terminiert (Siegerehrung gegen 17.30 Uhr).

„Der Vorstand hat sich bewusst entschieden, auch heuer ein Rennen zu machen“, erklärt Spielberger. Hintergrund: Es habe kurzzeitig Überlegungen gegeben, in diesem Jahr zu pausieren und erst 2020 die Großveranstaltung wieder aufzuziehen. Dann nämlich feiert der MCK sein 50-jähriges Gründungsfest. So gibt es nun aber heuer und auch im kommenden Jahr Rennsport auf dem Gelände in Brachstadt.

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100 Fahrer gehen laut Spielberger bei der deutschen Meisterschaft an den Start, in der freien Szene sind es um die 50. Der Gastgeber schickt 30 Piloten auf den Kurs. Das Einzugsgebiet der Kesseltaler hat sich im Lauf der Jahre übrigens stark ausgeweitet, mittlerweile sind Fahrer aus Flachslanden (Landkreis Ansbach) oder Koblenz Mitglieder im Verein. „Wir haben einen guten Ruf, fahren zudem die deutsche Meisterschaft“, erklärt dies der Vorsitzende. Und auch das Niveau sei gut, ist Spielberger optimistisch für das Heimwochenende ist: „Alle Kesseltaler liegen gut im Rennen, es kann praktisch in jeder Klasse mit einem MCK-Sieg gerechnet werden“, ist Spielberger optimistisch.

220 Helfer sind insgesamt im Einsatz, die auf und neben der Strecke für einen reibungslosen Ablauf sorgen wollen. Schließlich lockt der Kesseltaler Autocross viele Motorsportbegeisterte an. Im vergangenen Jahr seien es 2700 Zuschauern gewesen, erinnert sich Spielberger. „Mein Wunsch wären jetzt über 3000. Die aktuelle Wetterprognose stimmt in diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich.

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