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Haunsheim

19.09.2019

Warum beim TSV Haunsheim der Blick wieder nach vorne geht

Hier jubelte Florian Baierl noch im Trikot des SV Donaumünster. Mittlerweile steht der 36-jährige Lauinger im Tor des TSV Haunsheim und trainiert den Kreisklassisten.

Plus Nach der verkorksten Vorsaison lag die Stimmung beim TSV Haunsheim am Boden. Jetzt geht der Blick nach vorne – mit neuem Torwart und Trainer.

Die Stimmung der Mannschaft des TSV Haunsheim am Ende der vergangenen Saison war gelinde gesagt am Boden. „Es war eine echt verkorkste Saison“, macht der Sportliche Leiter Tobias Stangl auch keinen Hehl daraus. Mit gerade mal vier Siegen und 15 Pluspunkten wurden die Schwarz-Gelben in der Kreisliga West deutlich in die Schranken gewiesen.

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TSV Haunsheim: Neuanfang nach dem Abstieg

Mit dem Abstieg in die Kreisklasse West II sollte auch gleichzeitig ein Neuanfang vollzogen werden. In den Mittelpunkt der Aufarbeitung rückte die Position des Torhüters. Die Lösung dafür lieferte der Zweite Vorsitzende Andreas Wahl, der Kontakt zu Florian Baierl (SV Donaumünster) aufgebaut hatte. „Eigentlich war er ja nur am Job des Trainers interessiert und wollte gar nicht mehr im Tor stehen“, erinnert sich Stangl an die Verhandlungen mit dem 36-Jährigen, der in Lauingen wohnhaft ist. Baierl hat dann aber eingesehen, dass hier auf dieser Position beim TSV etwas im Argen liegt und ließ sich überreden. Die Zusage von Baierl nennt Tobias Stangl kurz und prägnant: „Es war für uns wie die Kirsche auf der Torte.“

Ex-Coach Oliver Aunkofer, zu dem man weiter freundschaftlich verbunden ist, machte den Weg der Erneuerung frei. Der Sportliche Leiter meint im Nachgang: „Der Unmut der Mannschaft war schon zu spüren und wir mussten reagieren.“ Neben dem Trainer haben auch vier Spieler den Klub verlassen. Weh tun vor allem die Abgänge von Benjamin Wahl und Philipp Seifried, die beide die Sechser-Position innehatten. An deren Stelle traten nun Florian Hommel und Andreas Funk. Als Seele des Haunsheimer Spiels gilt zweifelsohne Mannschaftskapitän Steffen Chlebovic. „Er ist der absolute Leader im Team“, beschreibt ihn Tobias Stangl. Von ihm profitieren natürlich die „Jungspunde“ Morais de Almeida und Long Pham. Und dann spielt wieder der „Bomber“, wie Robin Hördegen von seinen Mitspielern gerufen wird, auf seiner angestammten Position des Sturmtanks. Mit ein Grund dafür, dass der TSV Haunsheim nach der Hälfte der Vorrunde von ganz oben in der Tabelle grüßt.

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Trainingsplatz und Sportheim sollen verbessert werden

Auch im Umfeld des Vereins sind Verbesserungen angedacht. Der Trainingsplatz wird mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet. Weiter ist geplant, das Sportheim mit Umkleide- und Duschräumen auszustatten. „Ansonsten soll das Heim seinen urigen Charakter beibehalten“, sagt Tobias Stangl und meint damit all die verbundenen Erinnerungen.

Die Heimpartie gegen den SV Scheppach sollte bereits am Mittwoch dieser Woche vonstatten gehen, doch der Gegner sagte kurzfristig wegen Spielermangel ab. So gehen kampflos die drei Zähler an den ungeschlagenen Tabellenführer. „Laut Spielplan sollten wir am 3. Oktober antreten, doch da machen wir unseren Mannschaftsausflug zum Oktoberfest nach München“, verrät der 31-jährige Stangl, der nach überstandenem Muskelfaserriss wieder langsam Anschluss als Aktiver zum Team sucht. Beim Heimspiel am Sonntag gegen Grünweiß Baiershofen steht auch der Einsatz des angeschlagenen Daniel Oberfrank noch zur Debatte. Die Zielsetzung beim TSV Haunsheim ist mit dem sofortigen Wiederaufstieg schon insgeheim benannt worden, wobei sich der Sportliche Leiter derweil noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen will: „Bei all der vorherrschenden Euphorie wollen wir lieber von Spiel zu Spiel denken.“

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