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Sportkegeln

11.07.2019

Wer will sich um den Nachwuchs kümmern?

Der neue und alte Vorstand der Kreiskegelvereine.
Bild: Frank

Bei den Neuwahlen können nicht alle Positionen für den Kreis III besetzt werden. Wie es weitergeht

In den Staufer Stuben Donauwörth hat der Kreis III, Teams der Landkreise Dillingen und Donauries, seine Kegelvereine zur Kreisversammlung eingeladen. Kreissportwart Werner Meisinger freute sich über das große Interesse. Auch vom Bezirk Schwaben waren der Bezirksvorsitzende Karlheinz Musikant, Erster Bezirkssportwart Karl Nieselberger, Zweiter Bezirkssportwart Reinhold Below und Bezirksjugendwart Herbert Kummer als Repräsentanten zugegen. Meisinger zog ein positives Fazit aus der vergangenen Saison, die ohne Probleme bewältigt wurde. Zahlreiche Titel wurden über den Kreis hinaus errungen. Die Ehrungen fanden hier bereits in der Kreisabschlussveranstaltung statt. Der Kreis III stellt von der Bundesliga bis zur Kreisklasse in allen Ligen Mannschaften.

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Die Neuwahlen leitete Reinhold Below und brachte folgendes Ergebnis: Kreissportwart Rainer Ratschker, stellvertretender Kreissportwart und Spielleiter Patrick Kerle, Damenwartin Sabine Zaschka, Schriftführer Elisabeth Kordik, Schiedsrichterwart Reinhold Kotter, Kassenprüfer Rene Hackert und Marco Bonhardt. Nicht besetzt werden konnte das Amt des Kreisjugendwartes und des Kreispressewartes. Der neue Vorstand wird in den kommenden Wochen noch nach Lösungen suchen. Für seine 16 Jahre als Kreissportwart wurde Werner Meisinger vom Kreis und Bezirk für seine besonderen Verdienste gedankt und jeweils mit einem Geschenk geehrt. Ebenfalls gab Rainer Ratschker nach sieben Jahren sein Amt als stellvertretender Kreissportwart und Spielleiter ab. Er steht künftig an der Spitze des Kreises als Kreissportwart. Auch Melanie Steinle verabschiedete sich als Kreisjugendwartin. Meisinger bedankte sich in seinem letzten Akt bei beiden, verbunden mit einem Abschiedsgeschenk.

Bezirkssportwart Karl Nieslberger machte auf Neuerungen in der kommenden Saison aufmerksam. Bei einem Vereinswechsel gilt grundsätzlich eine dreimonatige Sperre, die aber mit Beginn des neuen Sportjahres zum 1. Juli hinfällig ist. Der Wettbewerb Tandem klassisch wird das letzte Mal im Juli ausgetragen. Auch bei einem Vereinswechsel bleibt das Startrecht bei dem Verein, bei dem zuerst gespielt wurde. Die Aushilfen nach oben werden ab der neuen Saison von vier auf sechs erhöht. Bei allen Bahnen die nicht vom Schiedsrichter komplett eingesehen werden können, müssen künftig zwei Schiedsrichter das Spiel leiten.

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Das neue Spielrecht mit umfangreichen Änderungen wird zur Saison 2020/21 in Bayern eingeführt. Ein neuer Spieler (auch bei Vereinswechsel) ist erst spielberechtigt, wenn sein Pass vorliegt oder er im Verwaltungsprogramm MMS eingetragen ist. Der neue Spielleiter Patrick Kerle wird den Kreisklassenpokal künftig mit Punktewertung (nicht mehr nach Holzzahl) durchführen. Hierüber wurde einstimmig entschieden.

Rainer Ratschker legte anschließend noch – nach Abstimmung mit den anwesenden Vereinen – die Orte für die Kreismeisterschaften 2019/20 fest. Die Vereine werden hierüber noch schriftlich informiert. Die Kreisversammlung wird künftig an einem Freitag stattfinden.

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