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Glött

18.11.2018

Wie ausgewechselt aus der Kabine

Bis zur Pause lief es für Glött noch wie am Schnürchen (hier freut sich Lukas Schwarzfischer über sein 1:0) – dann aber gar nicht mehr.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Bezirksliga Nord: Glött hätte bis zur Pause auch 3:0 führen können, kassiert dann aber gegen groß aufdrehende Aindlinger Gäste erst den Ausgleich und per Eigentor noch das 1:2.

Die Glötter Fußballer kassierten gegen Aindling eine Bezirksliga-Niederlage, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Nach einer sensationellen ersten Hälfte hätten sie auch 3:0 führen können, im zweiten Abschnitt gaben die Lilien aber das Heft aus der Hand und verloren 1:2.

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Die Hausherren waren von der ersten Minute an das deutlich agilere Team und stellten die Aindlinger vor große Probleme. Die Truppe von Trainer Herbert Wiest wusste gar nicht wie ihr geschah, Glött erspielte sich Chance um Chance. In der 18. Minute hatte der Underdog bereits den Torschrei auf den Lippen, als Dominik Wohnlichs Heber über Keeper Peischl von Innenverteidiger Michael Hildmann noch auf der Linie geklärt werden konnte. Zehn Minuten später verfehlte Lukas Schwarzfischer um wenige Zentimeter die Querlatte. Zudem scheiterte Tobias Mielke ebenfalls aussichtsreich.

Schwarzfischer trifft für Glött

Doch die Führung für die SSV sollte trotzdem gelingen: Eine Freistoßflanke von Patrick Wanek segelte durch die komplette TSV-Abwehrreihe, Nutznießer Lukas Schwarzfischer musste vor dem leeren Gehäuse nur noch den Kopf hin halten – 1:0 (35.). Auch nach dem Rückstand war von Aindling wenig zu sehen. Stattdessen forcierten die Hausherren weiter das Tempo. Noch vor der Halbzeitpause verhinderte Torhüter Florian Peischl gegen Peter Matkey das längst überfällige 2:0 für Glött. So ging es für die SSV nur mit diesem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause.

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Aindling kam wie ausgewechselt aus der Kabine. Plötzlich war die Wiest-Truppe da und drückte. Bis zur 60. Minute hielt die Null fest, ehe Schiedsrichter Dikkaya nach einem Rettungsversuch von Dominik Trenker gegen Benjamin Woltmann auf den Punkt zeigte. TSV-Kapitän Simon Knauer machte per Foulelfmeter das 1:1. Für die Lilien war dies noch immer ein gutes Resultat, doch Aindling legte nach. Zunächst wurde der Freistoß von Knauer abgefälscht, sodass Trenker den Ball nicht sichern konnte, anschließend traf Christoph Schuhmair nach der scharfen Hereingabe aus nächster Nähe ins eigene Gehäuse – 1:2 (72.).

In der Folge konnte Glött keine gefährlichen Aktionen mehr kreieren. Es blieb beim knappen Sieg für den Gast aus Aindling.

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