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Unterliezheim: Landkreis Dillingen: Stabile Ausbildungszahlen im Schreinerhandwerk

Unterliezheim

Landkreis Dillingen: Stabile Ausbildungszahlen im Schreinerhandwerk

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    Die neu gewählte Vorstandschaft der Schreinerinnung Dillingen: (von links) Georg Wiedemann, Isabell Hardtmuth, Stefan Stricker, Christoph Schweyer, Roland Ahle, Christian Ruta, Markus Prinz. Nicht im Bild: Bernhard Wunderle.
    Die neu gewählte Vorstandschaft der Schreinerinnung Dillingen: (von links) Georg Wiedemann, Isabell Hardtmuth, Stefan Stricker, Christoph Schweyer, Roland Ahle, Christian Ruta, Markus Prinz. Nicht im Bild: Bernhard Wunderle. Foto: Kreishandwerkerschaft Nordschwaben

    Die jüngste Innungsversammlung der Schreinerinnung Dillingen stand ganz im Zeichen des Aufbruchs: Mit der Neuwahl der Vorstandschaft und zentraler Funktionen hat sich die Innung personell neu aufgestellt – und dabei bewusst auf eine deutliche Verjüngung gesetzt.

    An der Spitze der Innung steht weiterhin Obermeister Stefan Stricker, der in seinem Amt bestätigt wurde. „Gleichzeitig wurde die Führungsebene gezielt erweitert und verjüngt: Mit Isabell Hardtmuth und Markus Prinz wurden zwei engagierte junge Persönlichkeiten zu stellvertretenden Obermeistern gewählt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreishanwerkerschaft. „Beide stehen exemplarisch für die neue Generation im Schreinerhandwerk und wollen die Innungsarbeit aktiv mitgestalten.“ Die Vorstandschaft wird durch Christian Ruta, Roland Ahle und Bernhard Wunderle komplettiert.

    Weitere Posten bei der Schreinerinnung wurden neu besetzt

    Auch bei weiteren Funktionen gab es Veränderungen: Der langjährige Lehrlingswart Wolfgang Prinz wurde von Roland Ahle abgelöst, der künftig die wichtige Aufgabe der Nachwuchsförderung übernimmt. Neuer Rechnungsprüfer ist Georg Wiedemann. Die Versammlung machte deutlich, dass mit dieser personellen Neuaufstellung ein spürbarer Generationswechsel eingeläutet wird. „Die Innung hat sich bewusst verjüngt und damit die Weichen für die Zukunft gestellt“, wurde aus dem Kreis der Teilnehmer betont. Die Mischung aus Erfahrung und neuen Ideen soll die Arbeit der Innung nachhaltig stärken. Dass dieser neue Geist bereits Wirkung zeigt, werde auch bei der Planung künftiger Aktivitäten sichtbar: So wurde für Ende Mai eine gemeinsame Besichtigung des neuen Holzzentrums an der Berufsschule Donauwörth vereinbart. Darüber hinaus sind weitere Veranstaltungen und Projekte geplant, bei denen künftig auch bisherige Nicht-Mitglieder stärker eingebunden werden sollen. Ziel ist es, das Netzwerk innerhalb des regionalen Schreinerhandwerks weiter auszubauen und die Attraktivität der Innung zu steigern.

    Ausbildungszahlen im Schreinerhandwerk stabil: Ein Drittel der Gesellen-Prüflinge stammt aus dem Kreis Dillingen

    Ein positives Signal kam zudem aus dem Ausbildungsbereich: Michael Dollinger von der Berufsschule Donauwörth berichtete von stabilen Ausbildungszahlen im Schreinerhandwerk. Besonders erfreulich sei, dass im kommenden Jahr rund ein Drittel der Auszubildenden, die zur Gesellenprüfung antreten, aus dem Landkreis Dillingen stammen. Dies unterstreicht aus Sicht der Innung die starke Verankerung des Handwerks in der Region und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. (AZ)

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