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Landkreis

10.09.2019

1178 Abc-Schützen sind ins Unterrichtsleben gestartet

Für 6950 Kinder und Jugendliche an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Donau-Ries ist am Dienstag der Unterricht gestartet.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Grund- und Hauptschulen im Donau-Ries-Kreis zählen heuer 351 Klassen. Was sich alles ändert.

Für 6950 Kinder und Jugendliche an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Donau-Ries ist am Dienstag der Unterricht gestartet. Das sind 50 Schüler weniger als im Vorjahr. 1178 Abc-Schützen (39 mehr als im vergangenen Jahr) werden eingeschult. Insgesamt wurden 351 Klassen gebildet. Die durchschnittliche Klassenstärke bei Grundschulen liegt bei 19,8 und bei den Mittelschulen bei 19,7 Schülern. Diese Zahlen teilt das Staatliche Schulamt Donau-Ries mit.

Mit Beginn des neuen Schuljahrs treten drei Schulleiterinnen sowie eine Konrektorin ihr Amt an: Birgit Obermair an der Grundschule Nördlingen-Mitte, Annette Herreiner an der Grundschule Reimlingen sowie Cornelia Luxenhofer an der Graf-Heinrich-Grundschule Kaisheim. Alexandra Stimpfle startet als Schulleiter-Stellvertreterin an der Grundschule Nördlingen-Mitte.

Stocker neuer Fachlicher Leiter

Für Schulamtsdirektorin Renate Heinrich, die zum 1. April in Pension ging, wurde Michael Stocker zum neuen Fachlichen Leiter bestellt. Andrea Eisenreich wurde zur Stellvertreterin ernannt. Stephan Poss, bisher Rektor an der Mittelschule Wertingen, ergänzt als weiterer Schulrat das Team.

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Die Unterrichtsversorgung ist der Behörde zufolge „durchgängig gesichert“. Die entsprechenden personellen Bedingungen für einen lehrplangerechten Unterricht seien gegeben. Jede Klasse der Grund- und Mittelschulen sei mit einer qualifizierten Lehrkraft besetzt.

Zusatzstunden erhalten

In diesem Jahr erhielt das Staatliche Schulamt erneut besonders ausgewiesene Zusatzstunden zugeteilt, um der demografischen Situation und der Schulstruktur im Kreis mit vielen kleinen Grundschulen Rechnung zu tragen: „Die einzelnen Schulen erhielten in Absprache mit dem Schulamt eine bedarfsgerechte Zuweisung unter Berücksichtigung der jeweils spezifischen Situation vor Ort, wobei neben der Klassenzahl auch vielfältige andere Gesichtspunkte wie Klassengrößen, Schulprofil und vorhandenes Lehrpersonal in die Planungen einflossen.“

Für Unterrichtsvertretungen stehen nach Angaben des Schulamts Lehrkräfte in der Mobilen Reserve zur Verfügung. Mit Beginn dieses Schuljahres wurde der Grundschule Amerdingen durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus das Schulprofil „Flexible Grundschule“ zuerkannt. An dieser werden die Schüler der 1. und 2. Klasse in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe unterrichtet. Dabei haben sie die Möglichkeit, dort ein, zwei oder drei Jahre zu verweilen. Ziel sei es, „die Heterogenität der Kinder für das Lernen fruchtbar zu machen und den Schulanfängern genau die Zeit zu geben, die sie brauchen, um sich den Zugang zu elementaren Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen zu erschließen“.

Deutschklassen im Ankerzentrum

Weil der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund über 50 Prozent liegt, konnten an der Hans-Schäufelin-Grundschule Nördlingen, an der Grundschule Nördlingen an der Schillerstraße sowie an der Mittelschule Nördlingen insgesamt sechs Klassen zusätzlich geteilt werden. Im Ankerzentrum Donauwörth sind bis Ende Dezember 2019 zwei Deutschklassen (je eine Grundschulklasse und eine Mittelschulklasse) eingerichtet.

Zum Schuljahreswechsel ändern die beiden Sprachlotsen Ugur Karaman und Margarethe Ludwig ihren Einsatzort. Bisher unterstützten sie die Grundschule Nördlingen an der Schillerstraße und die Grund- und Mittelschule in Deiningen. Ab dem neuen Schuljahr werden sie Kinder mit Migrationshintergrund in der Max-Dünßer-Grundschule beziehungsweise Moll-Berczy-Mittelschule Wallerstein und in der Mangold-Grundschule Donauwörth betreuen.

Wie im „Masterplan Bayern Digital II“ vorgesehen, wird an den Mittelschulen das einstündige Pflichtfach „Informatik“ zunächst in den Jahrgangsstufen 5 und 7 eingeführt und in den folgenden Jahren nach und nach auf alle Jahrgangsstufen ausgedehnt. Das bisherige Wahlfach „Informatik“ wird beginnend in der Jahrgangsstufe 7 durch das neue Wahlfach „Informatik und digitales Gestalten“ ersetzt.

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