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Tapfheim-Erlingshofen

25.11.2020

15-Jähriger aus Donauwörth mit 100 "Sachen" auf Mofaroller

Die Polizei hat in Erlingshofen einen 15-Jährigen gestoppt, der mit einem „frisierten“ Mofaroller unterwegs war.
Foto: Wolfgang  Widemann (Symbolbild)

Ein 15-Jähriger aus Donauwörth ist mit einem "frisierten" Mofaroller in Richtung Tapfheim unterwegs - und hinter ihm die Polizei.

Glatt 300 Prozent schneller als erlaubt war ein Jugendlicher mit seinem Mofaroller auf der B16 zwischen Donauwörth und Tapfheim unterwegs. Der 15-Jährige fiel am Dienstag gegen 13 Uhr einer Unterstützungsstreife der Münchner Bereitschaftspolizei auf. Die Beamten schlossen auf den Roller auf, der eigentlich nur 25 Stundenkilometer schnell sein dürfte. Allerdings, so stellten die Polizisten beim Blick auf den Tacho fest, habe es das Zweirad vor ihnen auf etwa 100 „Sachen“ gebracht.

Der Jugendliche besitzt keinen Führerschein für einen so schnellen Roller

Die Gesetzeshüter hielten den Fahrer in Erlingshofen an. Der Donauwörther musste einräumen, dass er keinerlei Führerschein für das zu einer solchen Geschwindigkeit fähigen Gefährt besitze. Eine solche Fahrlizenz kann er aufgrund seines Alters auch nicht haben. Zudem sind sämtliche Sicherheitseinrichtungen – zum Beispiel die Bremsen – des Zweirades lediglich für eine deutlich niedrigere Geschwindigkeit ausgelegt.

Ein Gutachten ergibt für den Mofaroller eine Höchstgeschwindigkeit von fast 100 Stundenkilometern

Die Beamten unterbanden an Ort und Stelle die Weiterfahrt und veranlassten ein Gutachten. Die vorwerfbare Höchstgeschwindigkeit des offenbar „frisierten“ Rollers wurde bei der amtlichen Messung mittels Rollenprüfstand nach Abzug aller Toleranzen mit 98 km/h bestimmt. Den 15-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis, ohne Pflichtversicherung und ohne die fällige Kfz-Steuer entrichtet zu haben. Hinzu kommen Verstöße nach der Zulassungsordnung. (dz)

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