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Donauwörth

30.01.2020

186 Berufsschüler starten ins Arbeitsleben

Das Bild zeigt die Ehrung der Beurfsbesten und der Staatspreisträger.
Bild: Peter Laube

An der Ludwig-Bölkow-Berufsschule in Donauwörth findet die Abschlussfeier statt. Wieder gibt es mehrfach die Traumnote 1,0.

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ (Marie Freifrau Ebner von Eschenbach) und „Wer verstanden hat und nicht handelt, hat nicht verstanden“ (Wang Yangming ) – mit diesen zwei Eingangsgedanken hat Schulleiter Peter Hoffmann das Team der Lehrkräfte der Ludwig-Bölkow-Schule Donauwörth und Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft zur Abschlussfeier der 186 Absolventen der Berufsfelder Wirtschaft, Metalltechnik, Holztechnik, Gesundheit und Gastronomie begrüßt.

Die beiden Gedanken seien für ihn bezeichnend für 2019 und ein persönlicher Ansporn für das Jahr 2020. Sie können auch eine Motivation und ein Leitbild für die Schüler sein, sich beruflich und ehrenamtlich zu engagieren und damit glücklich und zufrieden zu werden. Hoffmann wünschte den Absolventen eine gelungene Loslösung vom Elternhaus, eine gute Entwicklung vom Teenager zur Persönlichkeit.

Fackler stellt das „Glück“ in den Mittelpunkt

Die persönlichen Grußworte für die Absolventen sprachen stellvertretend für den Landkreis der stellvertretende Landrat Peter Truhl, für die Stadt Donauwörth Bürgermeister Josef Reichensberger und als Vertreter der IHK/HWK, Bettina Kräußlich. Es folgte die Festrede des Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler, der das „Glück“ in den Mittelpunkt stellte. Er beleuchtete das Glück von verschiedenen Seiten und untermauerte es mit Untersuchungen in Deutschland und der Welt: Was macht uns glücklich? Zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland bezeichnen sich im Frühjahr 2019 in einer repräsentativen Umfrage als glücklich, so Fackler.

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Der Duden definiere Glück als eine „angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat“. Es sei ein „Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung“. Fackler: „Das haben sie durch den guten Abschluss ihrer Ausbildung erreicht.“ Glücksforscher sprechen von einem subjektiven Wohlbefinden, das für jeden etwas anderes bedeuten könne. Fackler wünschte den Schülern, dass sie ihren Weg finden, der sie glücklich macht. Der Grundstein dazu sei durch die Berufsausbildung, für einen den eigenen Fähigkeiten entsprechenden Beruf und durch die Familie gelegt.

Dank an die Lehrkräfte und Ausbilder

Schülersprecherin Sina Schmidbauer wünschte ihren Mitschülern beruflich und privat viel Erfolg und dankte den Lehrkräften und Ausbildern stellvertretend für die Unterstützung während der Ausbildungszeit. Sie selbst wird im Sommer ihre Prüfung absolvieren und im Juli verabschiedet.

Die Ehrung der besten Abschlussschüler nahm der stellvertretenden Schulleiter Gerhard Kilian vor – viele davon erhielten die Traumnote von 1,0. Sie sind meist Schulbeste und zugleich Staatspreisträger. Weiterhin wurden die Abschlussschüler mit dem besten Abschluss in ihrem Beruf geehrt und ebenfalls mit einem Buchpreis und einer Urkunde ausgezeichnet.

Verantwortung übernehmen

Die Absolventen verteilen sich auf folgende Berufe: 22 Bankkaufleute, 17 Kaufleute für Büromanagement, ein Fachlagerist, drei Fachkräfte für Lagerlogistik, 16 Kaufleute im Groß- und Außenhandel, 28 Industriekaufleute, 30 Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik, zwölf Fluggerätmechaniker Fertigungstechnik, ein Leichtflugzeugbauer, 33 Industriemechaniker, zehn Verfahrensmechaniker für Kunststoff-und Kautschuktechnik – Faserverbundtechnologie, ein Schreiner, sechs Medizinische Fachangestellte, drei Zahnmedizinische Fachangestellte und zwei Köche.

Zum Abschluss appellierte der Schulleiter an die jungen Menschen, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Ein Beispiel sei das bürgerschaftliche Engagement, wie es mit dem Ludwig-Bölkow-Preis gewürdigt wird. Am wichtigsten sei es vor allem, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Den Schülern ohne Abschluss wünschte er eine neue Perspektive und viel Erfolg im zweiten Anlauf. Die musikalische Begleitung übernahm am Klavier der Kollege aus dem Religionsteam, Manfred Höchenberger. Dekan Johannes Heidecker beendete die Feierstunde mit meditativen Worten und dem Segen Gottes.

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