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Mündling

21.04.2017

20 Jahre erforschte Josef Wenninger seine Heimat

1. Vorsitzender Gehring  (links) verabschiedete Josef Wenninger nach 20 Jahren als Heimatforscher beim Heimatverein Mündling.
Bild: Brigitte Gehring

Josef Wenninger zieht sich beim Heimatverein Mündling zurück. Er war über die Jahre zum echten Experten der Römerzeit geworden. Doch auch andere Mitglieder haben viele Ideen

20 Jahre war Josef Wenninger als Heimatforscher beim Heimatverein Mündling aktiv. Jetzt aber gibt er sein Amt an die jüngere Generation ab. Thomas Müller wird in Zukunft diese Aufgabe übernehmen. Er wurde bei der Jahreshauptversammlung des Vereins gewählt.

Vorsitzender Martin Gehring musste das schweren Herzens akzeptieren und bedankte sich bei Wennigner für dessen Aktivitäten in den letzten Jahren. lebe. Mit seinem Rücktritt gehe viel Wissen verloren. Er wisse sehr viel über die Römerzeit, habe Maiwanderungen, Vorführungen mit alten Dreschmaschinen, Besenbinden, Laubrechen abgehalten und kenne alte Flur- und Hausnamen.

Wenninger selbst erzählte, wie er vor 55 Jahren zur Heimatforschung kam und durch persönliche Kontakte zu vielen Archiven Zutritt erhielt. Sein persönlicher Höhepunkt war aber die Beteiligung bei der Ausgrabung von Hirsch-, Höhlenbär- und Mammutknochen aus einer etwa 10000 Jahre alten steinzeitlicher Höhle am Kerlesberg.

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Bei der Versammlung wurden die klassischen Regularien erledigt. Die Mitglieder ließen das Jahr Revue passieren und blickten auf Termine im Jahr 2017 – darunter die Mai-Flurwanderung, die Teilnahme am 60-jährigen Gründungsfest der Schützen „Edelweiß Mündling“, das Ritterfest in Ladis und das Wiederaufleben lassen des Adventskalenders am ehemaligen Schulhaus. Weiter berichtete er über die Fortführung der Archivierungsarbeiten, Beschilderung von Flurnahmen und Errichtung einiger Flurbänke.

Anschließend richtete Gehring noch das Wort an alle Vorsitzenden der anwesenden Ortsvereine mit der Bitte um Bilder und Beiträge für die Dorfchronik, die für Mündling geplant ist.

Bürgermeister Wolfgang Kilian lobte den Verein als überaus aktiv. Im Stadtbereich gäbe es drei Heimatvereine und jeder habe unterschiedliche Schwerpunkte. Auch die Umgestaltung der Anlage am Dorfbrunnen lobte er. Kilian erwähnte, dass die Raiffeisenbank Donauwörth für die jüngst geschlossene Filiale im Ort für eine Weiterverwendung offen sei.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Andrea Riedelsheimer als zweite Vorsitzende, Brigitte Litzel als Kassiererin sowie Helga Kollmann und Josef Fritz als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt werden. Zu Beisitzern wurden Klemens Aucktor, Christine Litzel, Petra Rieger, Gabi Rickl, Edwin Wagner, Christine Lechner, Martin Wenninger, Josef Stegmeier und Brigitte Gehring gewählt. (dz)

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