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31.10.2009

25 Jahre gelebte Nächstenliebe

Monheim (ekik) - Der Monheimer Krankenpflegeverein braucht dringend neue Mitglieder. Waren es anfangs 543 Mitglieder, so betrug der Mitgliederstand Ende 2008 nur noch 464. Diese Zahlen gab der Vorsitzende Thomas Rieger im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen bekannt. Er bat deshalb darum, intensive Werbung zu betreiben.

Das Jubiläum des Monheimer Krankenpflegevereins wurde mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet. Dekan Michael Maul legte seiner Festpredigt das Lukas-Evangelium zugrunde, in dem es um die Nächstenliebe ( Caritas) geht und die der Monheimer Krankenpflegepflegeverein in vorbildlicher Weise lebt.

Im Anschluss fand der Festakt und gleichzeitig auch die Jahresmitgliederversammlung im bis auf den letzten Platz voll besetzten Haus St. Walburg statt. Der 1. Vorsitzende Thomas Rieger freute sich circa 100 Anwesende, darunter zahlreiche Ehrengäste, an der Spitze Bürgermeister Anton Ferber, Pfarrer im Ruhenstand Wilhelm Schmid und Dekan Michael Maul, der laut Satzung zweiter Vorsitzender ist und der Gastherr dieses Abends war.

Zusammenschluss zum Verein

25 Jahre gelebte Nächstenliebe

Zum Kassenbericht von Karolina Ludwig hatte Prüfer Thomas Lang keine Beanstandungen. Danach erinnerte der Vorsitzende der Sozialstation, Franz Krebs, in seiner Laudatio an die Gründung des Krankenpflegevereins am 1. Mai 1984. Der Monheimer Verein war der erste von sieben Krankenpflegevereinen, die sich dann zum Verband, der 2001 in Sozialstation umbenannt wurde, zusammenschlossen.

Im Mittelpunkt stand die Festrede des Vorsitzenden Thomas Rieger. Er erinnerte an die Lücke, die entstand, als die Schwestern Donatine vom Krankenhaus und Euphemia aus Rögling infolge hohen Alters die ambulante Krankenpflege abgeben mussten. Die damalige Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, Rosa Mittel, stellte am 8. April 1983 einen Antrag an den Pfarrgemeinderat Monheim, einen Krankenpflegeverein zu gründen. Der verstorbene Dekan Anton Bauer nahm Kontakt mit dem Caritasverband Eichstätt auf und dieser zeigte sofort großes Interesse. Mit der Voraussetzung, einen oder mehrere Krankenpflegevereine in dem zu versorgenden Gebiet zu gründen.

Auch der damalige Bürgermeister Emmeram Meyer unterstützte dieses Vorhaben und so kam es zur Gründungsversammlung am 24. April 1984. 1. Vorsitzender wurde Ludwig Schiffelholz, sein Stellvertreter Josef Gerstner, die beide schon verstorben sind. Am 1. Mai 1984 nahm die Krankenschwester Brunhilde Maul aus Pfaffenhofen ihren Dienst auf.

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