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Sachbeschädigung

12.12.2020

60.000 Euro Schaden durch Schmierereien

Polizei Donauwörth nennt diese Summe nach weiteren Fällen aus der Großen Kreisstadt. Allein 10.000 Euro dürfte die Reinigung des Parkdecks am Kaufland kosten

Diese Marke ist durchaus happig: Bei den Sachbeschädigungen durch Schmierereien, die in den vergangenen Wochen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Donauwörth angezeigt wurden, ist mittlerweile ein geschätzter Gesamtschaden von rund 60.000 Euro entstanden. Das berichtet die Polizei, nachdem nun weitere Fälle aus Donauwörth bekannt geworden sind.

Einen Schaden von rund 10.000 Euro allein haben Unbekannte am Parkdeck des Kaufland-Verbrauchermarktes in Donauwörth verursacht. Vermutlich jeweils in den späten Abendstunden, sprühten die Täter in den vergangenen Tagen etwa 50 Schriftzüge auf und in dem gesamten Parkdeck des Marktes auf. Nahezu jede der Säulen wurde als Untergrund für die Buchstaben genutzt, heißt es von den Beamten weiter. Die „Hobbykünstler“ schrieben dabei die bereits in der Vergangenheit im Stadtgebiet zahlreich auftretenden Kürzel „Pattex“ beziehungsweise „PAHex“, „Cadi“ und “609“. Als Tatzeitraum kommt die vergangene Woche infrage, eine nähere Eingrenzung ist laut Polizei Donauwörth zum momentanen Zeitpunkt nicht möglich. Die Ermittlungen laufen allerdings auf Hochtouren.

Außerdem zeigte die Stadtverwaltung der Großen Kreisstadt den Gesetzeshütern am Donnerstag an, dass sich im alten Bahntunnel in der Promenade ebenfalls mehrere Schmierereien befänden. Aufgesprüht wurden diese vermutlich zwischen 15. November und 1. Dezember. Unbekannte brachten dort an dem antiken Gemäuer mit Autolacksprühdosen verschiedener Farbe Schriftzüge wie „ACAB!“, „PKMS“, „DA“ und „Spray fast or go home“ an. Der neuerliche Schaden beträgt mindestens 500 Euro, kann sich jedoch je nach Beschaffenheit des Untergrundes noch deutlich erhöhen.

Polizeilicherseits wurde der Fall als Straftat erfasst und einer bereits mit ähnlichen Fällen betrauten Ermittlungsgruppe der Inspektion übertragen. Wer in einem der Fälle oder in beiden Hinweise zu Tatverdächtigen oder weitergehenden Bedeutungen der gesprühten Schriftzüge geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 0906/706670 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen. (dz)

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