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Bäumenheim

26.03.2020

AGCO meldet Kurzarbeit an

Traktoren sind nicht nur landwirtschaftliche Maschinen – für viele Brauchtumsveranstaltungen und Vereinsaktivitäten ist ihr Einsatz unerlässlich. Jetzt scheint die Frage geklärt, ob ihre Nutzung auch steuerfrei bleibt.
Bild: Ralf Lienert

Der Landtechnikhersteller in Bäumenheim setzt die Produktion aus und beantragt Kurzarbeitergeld bis Ende Juni.

Der Landtechnikhersteller AGCO setzt am Standort Asbach-Bäumenheim, wie auch in Marktoberdorf, die Produktion aus. Die komplette Schließung von Produktionsstandorten wichtiger Zulieferer in Europa habe laut Pressemitteilung dazu geführt, dass wichtige Zulieferkomponenten für die Traktorenmontage nur noch bis zum gestrigen Dienstag ausreichten. Trotz sehr guter Auftragslage müsse darum die Produktion von Traktoren ab dem heutigen Mittwoch, 25. März, unterbrochen werden.

Vorsorglich sei bis Ende Juni für die Belegschaft der Traktorenproduktion Kurzarbeitergeld beantragt und genehmigt worden. Die Bereiche Kundendienst und Ersatzteilversorgung stehen für die Vertriebspartner und damit auch Kunden mit Top-Priorität auch während der Kurzarbeitsperiode weiter zur Verfügung. An den anderen Fendt-Standorten Feucht, Waldstetten, Hohenmölsen und Wolfenbüttel sei die Teileversorgung vorerst noch gewährleistet. Deshalb könne dort noch weiter produziert werden.

Produktion der Fendt-Traktoren wird vorerst eingestellt

„Bei AGCO steht die Sicherheit der Mitarbeiter, Händler und Landwirte absolut im Fokus unserer Anstrengungen. Gleichzeitig tun wir alles, dass unsere Kunden weiterhin die Ernährung der Bevölkerung leisten können“, so Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Als verantwortungsvolles Unternehmen wenden wir strikte Hygieneregeln an und bieten wo immer möglich Homeoffice-Lösungen an. Gleichzeitig sichern wir auch unser Unternehmen ab, um profitabel und stabil am Markt bestehen zu können. Dasselbe gilt auch für unsere Vertriebspartner, die gerade jetzt in der Frühjahrsbestellung und Aussaat die Landwirte bestmöglich bedienen wollen. Durch die fehlenden Teile sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als die Produktion unserer Fendt-Traktoren bis auf Weiteres einzustellen. Wann wir wieder starten können, ist von der Teileverfügbarkeit unserer Zulieferer abhängig. Sobald die Lieferketten wieder intakt sind, legen wir los.“ (pm)

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