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Feier

29.07.2016

Abschlusszeugnis für einen Rektor

Hervorragende Leistungen attestierte dem scheidenden Rektor Anton Aurnhammer sein „Abschlusszeugnis“, das ihm Elternbeiratsvorsitzende Andrea Kögler bei der Verabschiedung in der Schule überreichte.
Bild: Ralf Gegerich

Anton Aurnhammer wird in seiner Schule noch einmal richtig gefeiert und erhält von Kollegen und Schülern Bestnoten.

Monheim Abschiedsstimmung herrschte an der Grundschule und Mittelschule Monheim: Nach vier Jahrzehnten im aktiven Schuldienst ging für Rektor Anton Aurnhammer die Amtszeit zu Ende (DZ berichtete). Die für ihn anberaumte Feierstunde, in der nicht nur der Lehrer, sondern auch der Menschen gewürdigt wurde, war geprägt von Lob und Anerkennung, Sympathie und Respekt, aber auch von Wehmut.

Konrektorin Claudia Bernert konnte in der Aula eine stattliche Zahl von geladenen Gästen aus den verschiedensten, mit der Schule verbundenen Bereichen begrüßen. Als erstem Redner fiel es dem Schulverbandsvorsitzenden und Monheims 1. Bürgermeister Günther Pfefferer zu, bemerkenswerte Stationen in der Amtszeit Anton Aurnhammers herauszustellen, wobei die damit verbundenen Herausforderungen – besonders sei dies bei der Sanierung des Schulgebäudes deutlich geworden – mit Elan, Engagement und Optimismus hervorragend gemeistert worden seien. Besonders hob er dabei das jederzeit gute, vertrauensvolle und zielführende Miteinander zum Wohl der Schule hervor. Wie alle nachfolgenden Laudatoren sprach er nicht nur dem Scheidenden, sondern auch seiner Frau Margot großen Dank aus, verbunden mit besten Wünschen für den Ruhestand. Schulamtsdirektor Michael Stocker wies auf den beruflichen Werdegang hin, der 1976 in Wemding begann und sich 1997 in Monheim mit dem Amt des Konrektors, seit 2007 mit dem des Rektors, fortsetzte. Er habe einen Schulleiter kennengelernt, der sich stets um das Beste für die ihm anvertraute Schule, das Lehrerkollegium und die Schüler bemüht habe, wobei die Zusammenarbeit immer fair, offen und auch freundschaftlich gewesen sei. Er würdigte aber auch das außerschulische Engagement in den verschiedensten Gremien und Ehrenämtern.

Eng verwurzelt mit der Heimat

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Personalratsvorsitzender Wolfgang Janson ging auf einen Menschen ein, der seine Kraft auch aus einer engen Verwurzelung mit der Heimat bezogen habe, was sich gleichsam wie ein roter Faden auch durch seinen beruflichen Weg gezogen habe. Bei vielen Begegnungen sei seine Wertschätzung gestiegen.

Die Abschiedsgrüße „seines“ Lehrerkollegiums überbrachte Konrektorin Claudia Bernert. Anhand einer Power-Point-Präsentation bezog sie sich nicht nur auf herausragende Projekte und Veranstaltungen in der langjährigen Amtszeit ihres Kollegen, sie nahm auch augenzwinkernd einige seiner Eigenheiten aufs Korn, wobei ein Mikrofon eine besondere Rolle spielte.Schulsprecher Daniel Löffler bedankte sich für viel Verständnis, ein stets offenes Ohr und viel Beistand bei Problemen jeder Art. Ein hervorragendes Zeugnis, das sich nicht nur in Bestnoten, sondern einer mehr als wohlwollenden Beurteilung ausdrückte, überreichte Elternbeiratsvorsitzende Andrea Kögler.

Anton Aurnhammer selbst bedankte sich umfassend bei allen, die seinen Weg begleitet und sich für das Wohlergehen „seiner“ Schule eingesetzt hatten, besonders aber bei seiner Familie. Die hochinteressante Vielfalt der Anforderungen sei nur in Zusammenarbeit mit kompetenten und engagierten Kollegen zu bewältigen gewesen. Die Zusage eines Kollegen bei seinem Amtsantritt, „You‘ll never walk alone“, sei voll eingetroffen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten rundete die Feier, die von Schülerin Johanna Linzi souverän moderiert wurde, ab. So hatten es sich die Kollegen nicht nehmen lassen, ihre selbstverfassten humorvollen Abschiedsgrüße gesanglich zu übermitteln.

Dem schloss sich der Lehrerchor Donau-Ries an unter der Leitung von Andrea Meggle an. Das Spielstück der Kinder aus den dritten und vierten Klassen, einstudiert von Walburga Hasmüller, erfreute ebenso wie der Schulchor unter Karin Wagner-Reißig und die Schulband von Attila Tapolczai mit ihren Beiträgen. Viel Beifall heimsten die Mädchen aus den siebten Klassen, betreut von Johanna Dorsch, für ihren Tanz mit Bällen ein. Bei einem Kalten Büffet klang die Veranstaltung aus. (rke)

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