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Wirtschaft

19.05.2020

Airbus: Ausweitung der Kurzarbeit?

Hubschrauberbauer aus Donauwörth muss Kosten senken

Knapp 7000 Menschen sind in Donauwörth für Airbus Helicopters tätig. Neben zivilen und militärischen Hubschraubern werden dort auch Türen und Tore für Airbus-Flugzeuge gebaut. Nach den massiven Einbrüchen im Airbus-Geschäft, also Stornierungen von Flugzeugen, hatte Airbus Helicopters bereits für die Produktion von Türen und Toren Kurzarbeit für etwa 400 der 500 Mitarbeiter angemeldet. Es wurden rund 40 Leiharbeiter „abgemeldet“, also nicht weiterbeschäftigt, während rund 50 Fachkräfte werksintern in andere Bereiche wechseln konnten.

Nun führt das Unternehmen Gespräche mit den Betriebsräten über eine Ausweitung der Kurzarbeit auf den Hubschrauberbereich. Noch steht laut Wolfgang Schoder, Deutschland-Chef von Airbus Helicopters, nicht fest, wann und wie die Arbeitszeit verringert werden soll. Auf alle Fälle haben die Beschäftigten schon einen Großteil ihrer auf Arbeitszeitkonten gebuchten Überstunden als Freizeit genommen.

In einem nächsten Schritt hat die Firma die Zahl der Leiharbeiter in Donauwörth insgesamt um 50 auf 700 heruntergefahren. Auch das falle schwer, sagt Schoder, doch angesichts des Auftragsrückgangs müssten weiter Kosten gesenkt werden. Daher wird in Donauwörth derzeit vieles auf den Prüfstand gestellt. (sts)"Wirtschaft, Seite 8

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