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Landkreis Donau-Ries

10.08.2020

Alles begann mit „Wir sind Donau-Ries“

Die Marke Donauries soll groß rauskommen. Das ist das Ziel des Regionalmanagements – unter anderem. Das Team kümmert sich noch um weit mehr.
Bild: Wolfgang Widemann

Plus Seit zehn Jahren kümmert sich ein Team am Landratsamt darum, dass sich die Region vernetzt. Dabei geht es um Marketing, Kultur und vor allem um die Wirtschaft.

Zehn Jahre – ein guter Grund, noch einmal zurückzublicken. Am 1. August 2010 startete das Förderprojekt des bayerischen Wirtschaftsministeriums mit Regionalmanager Klemens Heininger und Hildegard Frank mit den Themen Klimaschutz, Lernender Landkreis, Schule-Wirtschaft, Geopark Ries und Regionalmarketing. Ein wichtiges Projekt war in dieser Zeit die Plakataktion „Wir sind Donau-Ries“, der Vorläufer der heutigen Marke Donauries. Auch in den nächsten Jahren gehörten die Themen Bildung, regionale Wettbewerbsfähigkeit, Regionalmarketing und Kultur zu den Handlungsfeldern.

Jobbörse als Leuchtturmprojekt

Leuchtturmprojekte waren unter anderem die Jobbörsen für die Mitarbeiter von Kathrein. Dort hatten 2016 rund 700 Angestellte ihren Job verloren, nachdem der Hersteller von Mobilfunkantennen seine Schließung bekannt gegeben hatte. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Stadt Nördlingen und den regionalen Unternehmen wurde vom Regionalmanagement eine Messe organisiert, damit die entlassenen Mitarbeiter schnell wieder eine Arbeit finden. „Wir haben schnell reagiert und gezeigt, wie wir unseren Bürgern helfen können“, erklärt der damalige Regionalmanager und heutige Leiter der Stabstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit, Klemens Heininger.

Viel passiert in Bildung und Kunst im Kreis Donau-Ries

Auch im Bereich Bildung wurde viel erreicht. Der Aufbau eines datenbasierten, kommunalen Bildungsmanagements brachte erstmals alle Bildungsakteure an einen Tisch. Sprachlotsen helfen Kindern mit Migrationshintergrund spielerisch beim Lernen der deutschen Sprache. Das bayernweit einzigartige Projekt startete 2015 mit dem Kooperationspartner Kolping-Akademie an jährlich wechselnden Grund- und Mittelschulen und wurde 2018 durch die finanzielle Unterstützung des Landkreises auch auf Kindertagesstätten ausgeweitet. Insgesamt konnten bisher über 150 Kinder an 13 Schulen und 20 Kindertageseinrichtungen gefördert werden.

Aufbauend auf dem großen Erfolg von 2016 wurde das Projekt Kunstpfad im Jahr 2019 fortgeführt. Hier stellen regionale oder mit der Region verbundenen Künstler ihre Werke an verschiedenen Orten im ganzen Landkreis aus. Die Kunst reichte im vergangenen Jahr von Skulpturen und Installationen über Zeichnungen und Malerei bis hin zu Graffiti und Kalligrafie. Elf Kunstwerke können immer noch an besonderen Orten im Landkreis bestaunt werden.

Jennifer Werner seit 2019 Regionalmanagerin

Mitte 2019 übernahm Jennifer Werner den Job der Regionalmanagerin. Aktuell laufen unter den Themen Bildung, Kunst und Kultur sowie regionale Identität die Projekte Literaturfestival Nordschwaben, das wegen Corona auf nächstes Jahr verschoben werden musste, Unterstützung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Heimat und das Vernetzen verschiedener Bildungsakteure.

Landrat Stefan Rößle, der selbst Initiator des Regionalmanagements war, freut sich über das kleine Jubiläum. „Das Regionalmanagement ist als festes Standbein der Kreis- und Regionalentwicklung ein wichtiges Instrument zur Vernetzung und zum Anstoßen unterschiedlicher Projekte zum Wohle der Bürger. Es sorgt dafür, dass auch Handlungsfelder, die außerhalb der Pflichtaufgaben des Landkreises liegen, wie Heimat, Bildungsprojekte sowie Kunst und Kultur, nicht zu kurz kommen und Beachtung finden.“ (dz)

Infos zu den Projekten des Regionalmanagements in der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit gibt es bei Regionalmanagerin Jennifer Werner per Mail an jennifer.werner@lra-donau-ries.de oder telefonisch unter 0906/74-338, sowie im Internet unter www.donauries.bayern/rm.

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