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19.06.2009

Alternative zur Service GmbH

Donauwörth (pm) - Wegen der geplanten Service GmbH für das Küchen- und Reinigungspersonal an den kreiseigenen Kliniken und Seniorenheimen trafen sich die Mitglieder der Sozialen Ökologischen Fraktion (DSÖF) zu einer Sondersitzung.

Wie die DSÖF mitteilt, hat das Bestreben, die bisher fällige Umsatzsteuer in sechsstelliger Höhe nicht mehr dem Finanzamt zu geben, sondern zu behalten, volle Unterstützung der Fraktion. Allerdings gehe die Fraktion einen anderen Weg als der Geschäftsführer des gKU, der zu diesem Zweck eine Service GmbH zunächst für Küchen- und Reinigungspersonal gründen will.

Den genannten Personenkreis will die Fraktion stattdessen in gKU-Beschäftigte überführen, wodurch der gleiche Effekt der Einsparung der Umsatzsteuer gegeben sei. Darüber hinaus spare sich das gKU und damit der Landkreis Gelder in fünfstelliger Höhe für das Management der Service GmbH, so die DSÖF. Das bislang in der Öffentlichkeit vom Geschäftsführer des gKU verbreitete Argument, die Service GmbH sei unumgänglich, wenn man keine Umsatzsteuer zahlen wolle, sei somit falsch und irreführend.

Deshalb fordert die Fraktion: Alle Beschäftigten der bisherigen Fremdfirma und alle künftigen Beschäftigten für Küche und Reinigung werden gKU-Beschäftigte. Die Einsparung an Umsatzsteuer und Management gleichen beim Fraktionsmodell die Personalmehrkosten durch die Überführung der genannten Beschäftigten in den Tarifvertrag öffentlicher Dienst aus. Damit ergeben sich laut DSÖF ohne Kostensteigerung für das gKU folgende Vorteile beim Fraktionsmodell, die eine Service GmbH nicht habe: gleicher Lohn für gleiche Arbeit in allen Kreiskliniken und Kreisseniorenheimen; Tarifsicherheit für alle Beschäftigten; damit Motivation und bestes Betriebsklima in den wichtigen hygienischen Bereichen Reinigung und Küche zum Wohle der Patienten.

Alternative zur Service GmbH

Geringere Kosten

Folgendes Beispiel aus dem Landkreis zeige laut DSÖF, dass es ein Irrglauben sei, mit Beschäftigten im Billiglohnbereich wie in der geplanten Service GmbH auch immer billiger zu wirtschaften. So seien an einem Standort mit gKU-Beschäftigten (Tarif öffentlicher Dienst) die Verköstigungstageskosten geringer als an einem anderen Standort mit Billiglohnbeschäftigten.

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