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Gemeinderat

29.04.2015

Altes Problem gelöst, neues geschaffen?

Gutachter soll mögliche Folgen einer Höherlegung des Fußballfeldes prüfen

Mit einer „schnellen“ Lösung wird es nichts. Der Sportverein Eggelstetten hatte gehofft, dass der Gemeinderat seiner Idee bald grünes Licht geben werde. Doch eine Ortsbesichtigung hat die Gemeinderäte ratlos zurückgelassen. Das Fußball-Hauptfeld beim Sportheim in Eggelstetten, das oft unter Wasser steht, soll höhergelegt werden, doch es bleibt unklar, ob man sich damit nicht neue Probleme schaffen würde.

Der Grundwasserspiegel war nach dem Pfingsthochwasser 1999 angestiegen – und ist seither nicht mehr gesunken. Zuletzt hatte der SVE sein Heimrecht sogar mit gegnerischen Mannschaften tauschen müssen, weil der eigene Platz unbespielbar war. Das hat den SVE zu seiner Idee gebracht. Demnach soll der Platz um 50 bis 60 Zentimeter höhergelegt werden. Zunächst soll Kies aufgeschüttet und dann Humus aufgetragen werden. Rund 92000 Euro soll die Maßnahme kosten.

Ob der Plan auch technisch funktioniert, wollte der Gemeinderat nun vor Ort in Erfahrung bringen. Die Feststellung: „Bei einer Höherlegung wären wir exakt auf der Höhe der Unterkante des Kellerbodens im Vereinsheim“, fasste Bürgermeister Hubert Eberle zusammen. Er und die Mehrheit des Gemeinderats wollen es deshalb nun genau wissen. Sie wollen erst einmal klären lassen, ob am Ende möglicherweise nicht ständig das direkt angrenzende Sportheim unter Wasser stehen würde. Dazu will man ein Fachbüro befragen. Es soll die Situation untersuchen.

An eine schnelle Verwirklichung wäre ohnehin nicht zu denken gewesen, „denn das Grundwasser müsste mindestens einen halben Meter weiter absinken, um solche Arbeiten durchzuführen“, berichtet Bürgermeister Eberle.

Auch ein anderes Anliegen des SV Eggelstetten bleibt ungelöst. Ein Kompromiss zeichnet sich aber offensichtlich ab. Der 40 Quadratmeter große Fitnessraum der Kraftsportgruppe in der ehemaligen Schule in Eggelstetten platzt offenbar aus allen Nähten. Deshalb möchten die Kraftsportler einen benachbarten Raum, der 80 Quadratmeter umfasst, gerne nutzen. Dieser ist aber offensichtlich schon anderweitig ständig belegt.

Die Gemeinde will mit den Sportlern nun ein Gespräch führen und könnte sich eine „mobile Lösung“ vorstellen.

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