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Aktion

11.10.2019

Am Kreisverkehr läuft alles rund

Die Organisatoren (von links nach rechts) Sina Scheiblhofer (Familienbeauftragte des Landkreises), Angelika Hager-Meyer (Leitung St. Martin-Kindergarten), Jessica Milde (Leitung Kinderkrippe Storchennest), Stephan Roßmanith (Polizei Donauwörth), Jörg Hirmer (Konrektor Grundschule) mit Kindern der Einrichtungen.
Bild: Müller

Die Riedlinger Kinder sollen den Weg zur Schule vermehrt zu Fuß zurücklegen. Was hinter dem Projekt steckt

Am Kreisverkehr in Riedlingen zwischen Krippe, Kindergarten und Schule kann einem morgens schon mal schwindlig werden. Grund dafür ist das hohe Verkehrsaufkommen in der Zeit zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr. Dass da gefährliche Situationen entstehen können, liegt auf der Hand. Das Projekt „Autofrei zu Kita und Schule“ der Gebrüder-Röls-Schule Riedlingen, der Offenen Ganztagesschule der Grundschule, dem Kindergarten St. Martin und der Kinderkrippe Storchennest soll helfen, den Verkehr vor den Einrichtungen zu mindern.

Viele Eltern legen laut Auskunft aus den Einrichtungen und auch ganz augenscheinlich zum Teil kürzeste Strecken mit dem Auto zurück, um das Kind sicher zur Schule zu bringen.

Dieser gut gemeinte Service birgt aber, wie die Organisatoren des Projektes betonen, erst recht Gefahren – für das eigene Kind, das direkt gegenüber der Schultür aussteigt und über die Straße rennt. Und für alle anderen, wegen des dadurch verursachten hohen Verkehrsaufkommens.

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Dabei wirke sich das Laufen, Radeln oder Rollern auf dem Weg zu Schule, Kindergarten und auch Krippe durchweg positiv aus. Kinder profitieren demnach, weil sie den sicheren Umgang im Straßenverkehr schon frühzeitig lernen. Sie können sich nach der Bewegung an der frischen Luft besser im Unterricht konzentrieren und sind ausgeglichener in der Betreuungseinrichtung. Und letztendlich könne ein jeder so ganz einfach einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

In der Projekt-Woche „Autofrei zu Kita und Schule“ thematisierten die Erzieher und Lehrer auch das gelungene Verhalten im Straßenverkehr altersgerecht.

Das Projekt möchte nicht mit erhobenem Zeigefinger dazu ermahnen, das Auto nicht mehr zu nutzen und unter allen Umständen die Füße in die Hand zu nehmen und zu laufen. Aber vielleicht bringt sie ja das ein oder andere Kind oder Elternteil auf den Geschmack, den Motor öfter einmal aus zu lassen und regt zum Nachdenken an, ob man jeden Weg mit dem Auto zurücklegen muss. Oder man doch mal den Fußweg wählt. Für die Sicherheit der Kinder, für mehr Bewegung im Alltag und für weniger schlechte Luft. (dz)

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