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Kommunalwahl 2020

30.01.2020

Andreas Pelzer möchte Monheim besser vernetzen und gestalten

Andreas Pelzer, Bürgermeisterkandidat in Monheim für SPD
Bild: Thomas Unflath

Plus Andreas Pelzer will Bürgermeister in Monheim werden. Er hat Kommunalpolitik im Blut - und klare Ziele.

Als Andreas Pelzer vor acht Jahren nach Monheim kam, hat er sich rückblickend schnell integriert. „Ich wollte beim TSV Fußball spielen, um Menschen kennenzulernen. Dass die Vorstandschaft und die Spieler nach vier Monaten meinten, ich solle doch auch Trainer werden, hat mich dann schon überrascht.“ Doch Verantwortung zu übernehmen, mit Leistung zu überzeugen und auch Menschen mitnehmen zu können – das zieht sich für ihn wie ein roter Faden durch das Leben des studierten Betriebswirts und Sportwissenschaftlers.

Ob in seiner Heimatgemeinde Weyarn ( Landkreis Miesbach ), als Fußballtrainer, Skilehrer oder im Beruf: „Ich übernahm überall schnell Verantwortung. Man hat mir dies stets zugetraut, sogar zugetragen, ich habe nie darum bitten müssen.“ Heute ist der dreifache Vater Geschäftsführer eines Unternehmens, das Banken berät.

Pelzer setzt auf einen Dreiklang

Die Ambition, in Monheim Bürgermeister zu werden, ist auch seiner persönlichen Leidenschaft für Kommunalpolitik zuzuschreiben. „Ich habe Politik im Blut, bin in einer Bürgermeisterfamilie groß geworden.“ Dabei habe der 44-Jährige gelernt, wie wichtig der Dreiklang aus „Zuhören wollen, Mitmachen lassen und Umsetzen können“ ist.

Andreas Pelzer möchte Monheim besser vernetzen und gestalten

Als Bürgermeister würde er auf folgende Punkte setzen, um Monheim zu gestalten:

Mitmachkultur: „Die besten Ideen entstehen nicht im Rathaus allein“, ist Pelzer überzeugt, „sondern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.“ In Weyarn habe er dies am Beispiel einer Schule erlebt, die zusammen mit Kindern, Eltern und Lehrern geplant wurde. Das Resultat: „Günstiger und zügiger gebaut sowie eine riesige Akzeptanz.“ Pelzer appelliert: „Nehmen wir die Menschen mit und machen aus den Betroffenen Beteiligte.“

Attraktivität des Standorts: Kommunen würden heute im Wettbewerb um Unternehmen, Arbeitskräfte oder auch Ärzte stehen, so der SPD-Kandidat. Die Aufgabe als Bürgermeister wäre es, „gemeinsam mit den Bürgern unseren Standort aktiv zu verbessern, wie etwa Unternehmen zu vernetzen oder Ortsmitten mit Leben zu füllen.“ Als Stadtoberhaupt wolle er Monheim „nach außen glänzen lassen“, es also gut vermarkten.

Grund- und Bodenpolitik: „Wie wollen wir aufgrund veränderter Lebenssituationen jetzt und in Zukunft wohnen?“ Diese Frage stellt sich laut Pelzer , um passgenaue Wohnkonzepte umsetzen zu können. Deshalb sei es wichtig, sich als Stadt einen Bodenvorrat zu sichern, um nachhaltig und langfristig vorbereitet zu sein. Als Bürgermeister dürfe er nicht nur in Legislaturperioden denken, sondern müsse auch generationenübergreifend in die weitere Zukunft denken. (unf)

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