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Ankerzentrum: Endlich steht ein Konzept

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Kommentar Von Barbara Wild
26.06.2019

Monatelang herrschte Ungewissheit, wie es in Donauwörth weitergeht. Das Ende der Großunterkunft ist ein Befreiung für die Bürger. 

Alle, die eine Schließung des Donauwörther Ankerzentrums bezweifelt haben, dürften heute ihre Meinung ändern. Die Staatsregierung hält Wort und schließt die Einrichtung zum Jahresende. Jetzt, wo eine Lösung präsentiert worden ist, wie es für die über 800 Menschen weitergeht, ist das Ende absehbar.

Für die Verantwortlichen der lokalen Politik ist das eine Nachricht, die aufatmen lässt. Oft standen Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler sowie Oberbürgermeister Armin Neudert im Feuer, weil öffentlich an dem Versprechen von Innenminister Herrmann gezweifelt wurde. Das konnte noch so oft wiederholt werden – sogar von Bundesinnenminister Horst Seehofer oder Ministerpräsident Markus Söder. 

Die Zweifler und Unkenrufe blieben. Denn wohin mit den Flüchtlingen? Das war und ist die zentrale Frage. Einfach zusperren am Schellenberg geht schließlich nicht. Nun gibt es endlich ein Konzept, das allerdings noch Fragen hinterlässt, denn auch in Mering und Kempten muss bei den Bürgern Überzeugungsarbeit geleistet werden. Für Donauwörth ist es eine gute Nachricht. Die Meldungen über unschöne Zwischenfälle und Polizeieinsätze gehören dann der Vergangenheit an. Ein Neuanfang am Schellenberg kann beginnen. 

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