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Ankerzentrum: Nur schwer zu akzeptieren

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Kommentar Von Wolfgang Widemann
03.08.2018

In Donauwörth gab es wieder einmal einen Großeinsatz in der Asyl-Unterkunft.

Da ist das Ankerzentrum in Donauwörth gerade mal drei Tage alt und schon wiederholt sich ein Schauspiel, das es in dieser Form auf dem flachen Land eigentlich nur selten gibt: Ein Großaufgebot der Polizei rückt an, um sicherzustellen, dass rechtsstaatliche Maßnahmen durchgeführt werden können. Rund um die Erstaufnahmeeinrichtung, so der bisherige Name, beziehungsweise das Ankerzentrum sind solche Einsätze fast schon Gewohnheit – leider.

Offenbar geht es aber nicht anders. Hunderte von Afrikanern sind auf dem Areal untergebracht. Das kann schnell für Stress sorgen, sowohl intern als auch gegenüber den Sicherheitskräften. Die mussten sich bei Einsätzen Anfang 2018 regelrecht vorführen lassen. Einmal zogen 150 Gambier spontan zum Bahnhof, um einen Zug in Richtung Italien zu nehmen, ein anderes Mal kam es zu Tumulten, als einer der abgelehnten Asylbewerber mitgenommen werden sollte.

Die Behörden setzen seitdem bei bestimmten Anlässen auf massive Präsenz und konsequentes Handeln. Das mag aktuell ein probates Mittel sein, auf Dauer ist das jedoch nur schwer zu akzeptieren.

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