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Mobilfunk

01.03.2019

Arbeitskreis setzt auf „Vorsorge durch Abstand“

Initiative in Rögling meldet sich vor den Bürgerentscheiden zu Wort

Nach der Informationsveranstaltung zum Thema Mobilfunkmast in Rögling meldet sich der Arbeitskreis zu Wort, der für einen Standort außerhalb des Dorfs kämpft. In einer Mitteilung heißt es, Fragen aus der Infoveranstaltung in Rögling hätten ein Gutachter – dieser hat für Duzende Gemeinden und Städte in Bayern und In- und Ausland Immissionsgutachten erstellt – und die Bundesnetzagentur beantwortet.

Es bleibe dabei: Rögling bekomme ein „Makrostrahler“. Ob volle Leistung oder halbe Leistung – die Strahlung im Umkreis von 400 Metern um den Standort Feuerwehrschlauchturm (diesen favorisiert der Gemeinderat) bleibe höher, als sie am Ortsrand wäre, wenn der Außenstandort realisiert würde. Dies sei bedingt durch das Höhenprofil des Ortes und die Antennenhöhe. Der Arbeitskreis erklärt: „Die bessere Funkausbreitung vom Außenstandort bewirkt eine gleichbleibende und bessere Mobilfunkverbindung, da es zu weniger Reflektionen und Dämpfungen im Ort kommt, wodurch die Handys weniger strahlen.“

Entgegen der Aussage des Zweiten Bürgermeisters Richard Kohl, nur zehn Prozent Grundlast zu haben, stehe, dass die Grundlast für GSM 25 Prozent und für LTE zehn Prozent betrage – „Tag und Nacht, 24 Stunden, immer da“. Beide Frequenzen würden installiert und deren Wirkungen würden sich addieren. Solange selbst das Strahlenschutzkomitee und die Bundesregierung anmerkten, es bestünde weiter Forschungsbedarf, setze der Arbeitskreis auf „Vorsorge durch Abstand“. Leistungsminimierungen der Anlage müssten zudem vertraglich mit der Gemeinde vereinbart werden. Dies sei nicht der Fall: „Egal wo der Mast hinkommt, es wird mit gleicher Leistung gesendet.“ Es werde ein „Flächenstrahler“, so laute die Aussage der Bundesnetzagentur.

Mit dem Standort gut 400 Meter außerhalb von Rögling wäre die Gemeinde „flexibel für die Zukunft“. Weitere Betreiber seien möglich. Es wohnten keine Bürger im Nahbereich der Antenne. Der Arbeitskreis: „In jeglicher Hinsicht ist der Außenstandort die bessere Alternative, auch für alle Viel- und Nichttelefonierer. Gesundheitsvorsorge war uns von Anbeginn ein wichtiges Anliegen und dies in Einklang zu bringen mit sehr guter Mobilfunkversorgung.“ (dz)

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