Newsticker
Heiko Maas bringt Regel-Lockerungen für Geimpfte ins Spiel
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Auch vor Ort gibt es Sporthelden

21.02.2010

Auch vor Ort gibt es Sporthelden

Donauwörth Der Platz, auf dem im kanadischen Whistler allabendlich die olympischen Medaillen vergeben werden, stellt derzeit das Zentrum des weltweiten Sportgeschehens dar. Tausende Fans pilgern zu der Stätte des Ruhms, um den Athleten zu huldigen, die sich ihren Lebenstraum erfüllt haben und einen der drei Plätze auf dem Stockerl einnehmen dürfen. In eine "Medal Plaza" im kleineren Format hatte sich dank des Hauptsponsors MR PLAN am vergangenen Freitag der voll besetzte Saal des Tanzhauses verwandelt. Knapp 200 Besucher waren gekommen, um den Sporthelden die Ehre zu erweisen, die über 750 Leser der Donauwörther Zeitung und der Wochenzeitung extra in einer Abstimmung gewählt hatten.

Den Titel des Sportlers des Jahres verteidigte der Marxheimer Leichtathlet Fabian Mittler, während sich die Staudheimer Schützin Sandra Specht als Sportlerin des Jahres und die Segelfluggruppe Donauwörth-Monheim als Mannschaft des Jahres erstmals über den prestigeträchtigen Titel und den Besitz des stattlichen Wanderpokals freuen durften.

Dass alle 18 Nominierten Sieger sind, darauf wies der Redaktionsleiter der Donauwörther Zeitung, Paul Soldner, in seiner Begrüßungsrede hin. Schließlich hatte seine Redaktion eine Vorauswahl aus den vielen erfolgreichen Sportlern vornehmen müssen, die nicht leicht gefallen war. Soldner spannte den Bogen vom derzeit stattfindenden medialen Megaereignis Olympische Winterspiele zum Lokalsport der Donauwörther Zeitung. Er stellte heraus, dass der Sport nicht nur überregional, sondern gerade im Lokalen einen breiten Rahmen einnimmt. Dies belegte er damit, dass alleine im Jahr 2009 über 500 Seiten Sport vor Ort vom zuständigen Sportredakteur Michael R. Seifert gefertigt wurden. "Dabei gilt der Ansatz, der für den gesamten Lokalteil gilt: Die Region mit ihren Aushängeschildern soll sich täglich in der Heimatzeitung wiederfinden", betonte der DZ-Redaktionsleiter.

Moderator in Topform

Diesen Aushängeschildern gewidmet ist die DZ-Sportgala, die in bewährter Form wieder von Gerd Horseling, Mitglied der Verlagsleitung der Augsburger Allgemeinen, moderiert wurde. Der hatte mit der amtierenden Miss Donau-Ries und Miss Schwaben, Sabine Stampfer, eine hübsche und sympathische Assistentin an seiner Seite. Dass sie auch schlagfertig ist, bewies die Genderkingerin auf die Frage nach ihrer Figur: "Ich mache eigentlich gar keinen Sport und habe einfach Glück gehabt." Eine Aussage, die die insgesamt lockere Atmosphäre des gesamten Abends unterstrich. Dazu trug natürlich Moderator Horseling einen großen Teil bei, der den Sportlern die eine oder andere nette Aussage entlockte und das Hula-Hoop-Duell mit Hauptsponsor Claus R. Mayer klar für sich entschied.

Der Geschäftsführer des Donauwörther Unternehmens MR PLAN fühlte sich trotzdem wohl im Kreise der vielen Sportler und Ehrengäste aus den Bereichen Politik und Sport. "Ich bin stolz darauf, dass wir in unserer Region so viele erfolgreiche Sportler haben und die DZ uns als Partner für diese Aktion gewählt hat", so Mayer in seinem Grußwort. Seine Firma verdiene zwar kein Geld mit Sport, sehe aber in einem derartigen Engagement eine gute Möglichkeit, um MR PLAN als Marke zu etablieren.

Höchstleistungen

Dass er ein Markenzeichen für gute Unterhaltung ist, bewies auch wieder Hans Dauser, der zusammen mit Sängerin Marion Volpe aus Marktoberdorf mit einem breiten Spektrum für die dezente musikalische Umrahmung sorgte. Etwas lauter ging es dafür zu, als die Tanzformation des Carneval-Clubs Bäumenheim mit ihrem akrobatisch und choreografisch auf höchstem Niveau stehenden Showtanz die Bühne in Beschlag nahm.

Katharina Solomatin musste sich mit ihrem Auftritt dahinter nicht verstecken. Die in Russland geborene Künstlerin, die bereits als 13-Jährige erstmals auf einer Zirkusbühne stand, ließ silberne Hula-Hoop-Reifen um ihren athletischen Körper tanzen und erntete dafür große Anerkennung und tosenden Beifall.

Als dritter Showact in dem rund 100-minütigen Programm demonstrierte die Tanzgruppe Finally Found des TSC New Dancia Holzheim ihr Können. Sie bewies mit ihrer turnerischen Interpretation des Themas des Buchs und Films "Die Welle", dass sie sich ihren zweiten Platz in der Kategorie Mannschaft des Jahres redlich verdient hat.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren