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Porträt

21.05.2015

Auf den Spuren des Glaubens

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Die Gruppe Ichtys aus Fünfstetten begleitet Gottesdienste und Feste musikalisch und startet auch mal größere Projekte

Es begann alles im Jahr 1994: Franz Dippner, auch heute noch Kopf der Gruppe, hatte schon in früheren Jahren in verschiedenen Bands vor allem kirchliche Veranstaltungen musikalisch umrahmt und wollte sich nach einer Pause wieder in diesem Metier betätigen. Kurzerhand teilte er seinem Freund Klaus Scharr seine Idee mit. Dieser war sofort begeistert, und da er wie Franz Dippner Gitarre spielen und ein bisschen singen konnte, warben die beiden Männer vor allem aus der damaligen Katholischen Landjugendbewegung Fünfstetten weitere Mitglieder an. Und siehe da: Schon hatten sie eine Band mit einigen Sängerinnen auf die Beine gestellt.

Es stellte sich nun noch die Frage nach dem Namen der neu gegründeten Gruppe. Nach längerem Überlegen einigte man sich auf Ichtys. Der Begriff stammt aus der Zeit der Urchristen und bedeutet in griechischer Sprache „Fisch“.

Der Fisch war das Erkennungs- und Geheimzeichen der im Römischen Reich verfolgten Christen. Zugleich stellt Ichtys ein verkürztes Glaubensbekenntnis dar: Die Anfangsbuchstaben sind Abkürzungen für Iesous Christos Theou Yios Soter (Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser).

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Derzeit umfasst die Gruppe 15 Mitglieder. Neben den beiden Gitarristen wirken Birgit Hirschbeck am Keyboard, Patricia Reiner an der Querflöte, Armin Hirschbeck am Schlagzeug und Percussion und Julia Scheuenpflug an der Blockflöte und am Akkordeon als Instrumentalisten mit, die übrigen Mitglieder bringen ihre Stimme in die Gruppe ein. Sie alle haben es sich zum Ziel gesetzt, Jugend- und Familiengottesdienste, Taufen und Hochzeiten mit rhythmischen Liedern musikalisch zu umrahmen. Hin und wieder versucht sich die Gruppe auch an größeren Projekten wie jüngst an den erfolgreichen Aufführungen des Musicals „Der Weg nach Santiago“ von Siegfried Fietz.

Wie eine kleine Insel im hektischen Alltag

Die wöchentlichen Proben sind für viele Mitglieder eine willkommene Abwechslung, um für zwei Stunden aus der Alltagsroutine auszubrechen, mit Gleichgesinnten zu musizieren und auch zu lachen und abzuschalten. „Was mich an der Musik fasziniert, ist, dass man mit relativ bescheidenen Mitteln bereits ein breites Publikum ansprechen kann“, meint Klaus Scharr. Eva Langer fügt hinzu: „Für mich ist Ichtys wie eine kleine Insel im oft hektischen Alltag, und die montäglichen Proben sind eine kleine Auszeit.“

In einem sind sich alle einig: Es mache Spaß, in der Gruppe zu singen und den Gottesdienstbesuchern mit den einstudierten Liedern und Songs immer wieder eine Freude zu bereiten.

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