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Hauptversammlung

13.03.2017

Aufhören kommt noch nicht in Frage

Vereinsleitung und Geehrte: (von links) Werner Vogl, Vorsitzender Albert Stoll, Konrad Ott, Erich Mack, Willi Bernert (Dirigent), Ludwig Schneider und Bernhard Rößner.
Bild: Schmitt

Beim Gesangverein Bäumenheim gibt es immer weniger Sänger. Dieser Umstand wirft die Frage nach der Zukunft des Chors auf

Zur Hauptversammlung mit Neuwahlen hatte der Gesangverein Bäumenheim seine Mitglieder eingeladen. Vorsitzender Albert Stoll begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste. Schriftführer Lorenz Schmitt blickte auf das vergangene Jahr zurück und schließend berichtete er über die Teilnahme der Sänger an den insgesamt 50 Zusammenkünften des Vereins, darunter 40 Gesangsproben. Alois Müller hatte kein einziges Mal gefehlt und wurde hierfür ausgezeichnet.

Albert Stoll gab zunächst einen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr, das eher ruhig verlaufen war. Dann warf er die Frage nach der Zukunft des Vereins auf, da alters- und gesundheitsbedingt die Zahl der aktiven Sänger immer weiter zurückgeht. Die Vorstandschaft habe dieses Problem ausgiebig diskutiert, mit dem Ergebnis, dass ein Aufhören zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage komme; die Sänger möchten an ihren Freitags-Gesangsproben festhalten, auch der Geselligkeit wegen.

Anschließend ehrte Albert Stoll einige Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue:

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Für 25 Jahre Gesang: Bernhard Rössner, Ludwig Schneider und Erich Mack.

Für 50 Jahre Gesang: Werner Vogel und Konrad Ott.

Chorleiter Willi Bernert war zufrieden mit den Auftritten anlässlich des Antoniusfests, des Volkstrauertags und der Jahresschlussmesse. Bei diesen Anlässen seien immer genügend Sänger konzentriert dabei gewesen und der Chor habe sich gut präsentieren können. Öffentliche Auftritte seien ihm weiterhin sehr wichtig, da ohne sie die nötige Motivation fehle und der Gesang zwangsläufig nur noch der Geselligkeit halber stattfinde, sagte Albert Stoll. In diesem Jahr könne er sich einen Auftritt vorstellen, bei dem der Chor unter anderem Lieder mit Texten von Martin Luther zu Gehör bringt. Abschließend forderte der Vorsitzende die Sänger auf, sich die Freude am Singen zu erhalten und nach Möglichkeit zu den Proben zu kommen.

Kassenwart Werner Belli berichtete über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Trotz eines Rückgangs des finanziellen Polsters kann von einem soliden Kassenstand gesprochen werden. Die Neuwahlen brachten erwartungsgemäß keine Änderung in der Vereinsführung.

Wiedergewählt wurden: Albert Stoll (Vorsitzender), Manfred Offergeld (Zweiter Vorsitzender), Lorenz Schmitt (Schriftführer) und Werner Belli (Schatzmeister). Beisitzer bleiben weiterhin: Dieter Stoll, Hansgünter Knie, Gerd Strohofer und Michael Hammer.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Martin Paninka den Gesangverein für seine aktive Teilnahme an den Gemeindefesten. Bei der Abschlussveranstaltung zur Pfarrvisitation habe die Gemeinde durch die Teilnahme vieler Vereine mit Fahnenabordnungen, auch des Gesangvereins, ein sehr gutes Bild abgegeben. Trotz einer vielleicht schwierigen Phase ermunterte Paninka den Gesangverein, weiterzumachen. Er bescheinigte dem Dirigenten, gute Arbeit zu leisten und freue sich auf den einen oder anderen zukünftigen Auftritt. (dz)

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