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21.07.2020

Aus einer anderen Epoche?

Ein Sprung vom Zehn-Meter-Turm wird es erst wieder in der nächsten Freibad-Saison nach den Sanierungen geben können.
Bild: Alf-Udo Foge

Umbau und Sanierung des Donauwörther Freibades werden teuer. Die Beschlüsse sind gefasst - heute sähen sie allerdings anders aus als "vor Corona".

Keine Frage: Die Beschlüsse um die Sanierung des Donauwörther Freibades sähen anders aus, würde das Thema jetzt im Stadtrat neu aufschlagen. Dann läge wirklich eine Streichliste vor: Der Bau einer Speedrutsche etwa – er erscheint angesichts der erwartbar rückläufigen Gewerbesteuer als Entscheidung aus einer anderen Epoche.

Manchmal mag man sich die Augen reiben, wie schnell die Corona-Pandemie mit ihren globalen wirtschaftlichen Auswirkungen auch das Leben vor Ort getroffen hat. Ministerpräsident Markus Söder sagte in einem sehr ernsthaften Nebensatz am Montag bei seinem Besuch in Donauwörth: „Es wird noch ein harter Weg.“ Ja, das ist zu befürchten. Dennoch dürfen weder Politik noch Bürger samt ihrer Kommunen die Köpfe hängen lassen. Wir müssen nun bereits in Richtung Neujustierung und Wiederaufbau des Lebens denken. Auch wenn der Satz abgedroschen klingen mag: Das ist eine Chance. Und bei Gott, man sollte sie nutzen – eben das Beste daraus machen.

Investitionen vor Ort gehören freilich auch dazu, um das tägliche Leben am Laufen zu halten. Dazu gehört auch, Baumaßnahmen umzusetzen, die bereits beschlossen waren. OB Jürgen Sorré hat recht, in diesen Zeiten verstärkt zu versuchen, auf einem schmalen Grat möglichst sicher zu gehen: die Kosten stark im Blick behalten und Prioritäten zu setzen – andererseits als öffentliche Hand auch zu investieren und für Arbeit zu sorgen.

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