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Harburg

29.01.2020

Auto kommt bei Glätte ins Schleudern, schanzt über Leitplanke und landet im Fluss

In Harburg ist es am Mittwochmorgen zu einem spektakulären Unfall gekommen. Auf glatter Straße verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto, das über die Leitplanke in die Wörnitz schanzte.
Foto: Wolfgang Widemann

In Harburg ist es am Mittwochmorgen zu einem spektakulären Unfall gekommen. Ein Autofahrer verlor auf glatter Straße die Kontrolle. Er konnte sich retten, bevor das Auto in der Wörnitz landete.

Bei einem spektakulären Unfall nahe dem Harburger Stadtteil Brünsee am Mittwochmorgen ist ein Auto in der Wörnitz gelandet. Der Fahrer konnte sich im letzten Moment aus dem Wagen retten.

Unfall in Harburg: 31-Jähriger Mann rettet sich - sein Auto landet in der Wörnitz

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 31-Jährige gegen 6.30 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Brünsee und Ebermergen unterwegs. Trotz schneeglatter Straße überholte der Mann einen anderen Pkw, der ihm offenbar zu langsam fuhr. Bei dem Manöver verlor der Harburger jedoch die Kontrolle über seinen VW Golf.

Die Feuerwehrleute rückten mit einem Schlauchboot an, um den Wagen in der Wörnitz zu sichern. Ein Autokran sollte den Pkw später aus dem Fluss ziehen.
Foto: Wolfgang Widemann

Dieser kam nach rechts von der Straße ab und geriet auf den Beginn einer Leitplanke. Diese wirkte wie eine Abschussrampe. Der Wagen flog durch die Luft, schlug hinter der Planke an der Böschung zur Wörnitz auf, schlitterte ein ganzes Stück weiter, drehte sich und rutschte hinab zum Fluss. Bevor das Fahrzeug vollends ins eiskalte Wasser gelangte, ließ der Mann geistesgegenwärtig die Seitenscheibe herunter und schlüpfte durch das offene Fenster ins Freie.

Auto stürzt von schneeglatter Straße in die Wörnitz

Die Frau, die den Wagen steuerte, den der 31-Jährige überholt hatte, beobachtete den Unfall und setzte einen Notruf ab. Das Rote Kreuz brachte den Fahrer, der offenbar leichte Verletzungen erlitt, ins Krankenhaus. Nach übereinstimmender Meinung der Rettungskräfte hatte der Verunglückte einen Schutzengel.

Die Freiwillige Feuerwehr Harburg leuchtete den Unglücksort aus und sicherte den Wagen, von dem nur noch das Dach aus dem Fluss ragte. Dazu wurde auch ein Schlauchboot zu Wasser gelassen. Der Pkw wurde nach Auskunft von Kreisbrandmeister Reiner Häfele dann mit dem Kran eines Abschlepp-Lkw aus der Wörnitz gehoben. Dies dauerte bis gegen 8.30 Uhr. Die Straße war vorübergehend komplett gesperrt.

Von dem Auto ragte am Ende nur noch das Dach aus der Wörnitz.
Foto: Wolfgang Widemann


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29.01.2020

Perfekter Unfall. Niemand verletzt oder gar getötet und nur das Auto des Verursachers beschädigt. Hoffentlich zahlt da keine Vollkaskoversicherung.

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