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Donauwörth/Rain

10.02.2020

Autofahrer rast mit 199 km/h auf der B16

Die Polizei hat auf Bundesstraßen im Raum Donauwörth/Rain über 300 Verkehrsteilnehmer „geblitzt“.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Die Polizei erwischt nahe Rain einen Raser. Zudem werden viele Tempo-Sünder auf der B2 am Schellenberg bei Donauwörth geblitzt.

Die Polizei hat auf den Bundesstraßen der Region am Wochenende erneut viele Verkehrsteilnehmer erwischt, die sich nicht ans Geschwindigkeitslimit hielten. Die Verkehrspolizei „blitzte“ am Sonntag auf der B2 am Schellenberg kurz vor der Hangbrücke in südlicher Fahrtrichtung zwischen 11.30 bis 17.15 Uhr 309 Fahrzeuge, die mit mindestens 116 Stundenkilometern – bei dort erlaubten 100 km/h – unterwegs waren. Dies entspricht einer Quote von knapp acht Prozent aller Fahrzeuge, welche die Messstelle passierten. Gewöhnlich bewegt sich der Polizei zufolge diese Quote deutlich unter zwei Prozent.

63 Fahrer werden angezeigt

Für 63 Verkehrsteilnehmer ist eine Anzeige samt Punkten in Flensburg die Folge. Drei Autofahrer müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen, darunter ein Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, der als „Spitzenreiter“ mit 168 km/h gemessen wurde. Den Mann erwartet ein Bußgeld von 880 Euro samt zweimonatigem Fahrverbot. 246 Verkehrsteilnehmer haben Verwarnungsgelder zu bezahlen.

Frau und Kleinkinder sitzen mit im Auto

Den Top-Wert auf der B2 bei Donauwörth übertraf ein Autofahrer aus Augsburg am Samstag um 13 Uhr auf der B16 nahe Rain. Die Verkehrspolizei erwischte den 39-Jährigen, als dieser mit seiner Limousine mit 199 Stundenkilometern unterwegs war – fast doppelt so schnell, wie auf der Bundesstraße in diesem Bereich erlaubt. Eine Streife heftete sich an das Fahrzeug des Mannes und stoppte diesen. Mit im Wagen saßen neben dem Fahrer die Ehefrau und – auf der Rücksitzbank – zwei Kleinkinder. Den Temposünder erwarten nun ein dreimonatiges Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro und zwei Punkte in Flensburg. (dz)

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