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Donauwörth

29.05.2020

Autofahrer zeigt Zivilstreife den Mittelfinger

Ein junger Autofahrer realisierte erst spät, dass er Polizisten den Mittelfinger gezeigt hatte.
Bild: Jens Büttner/dpa/dpa-tmn

Plus Ein 22-Jähriger hat die Polizei und seine Mutter mit seinem aggressiven Verhalten geärgert.

Nicht nur mit der Polizei, sondern auch mit seiner erbosten Mutter bekam es ein junger Autofahrer am Donnerstag in Donauwörth zu tun. Der 22-jährige Fahrer eines getunten Mittelklassewagens hatte am “Hubschrauberkreisel” in der Artur-Proeller-Straße die Vorfahrt eines zivilen Streifenwagens der PI Donauwörth missachtet. Deren Fahrer konnte einen Zusammenstoß nur mittels Vollbremsung verhindern. Die Streife wollte daraufhin den Donauwörther zur Kontrolle anhalten. Der junge Mann ignorierte jedoch geflissentlich das visuelle Anhaltesignal des direkt hinter ihm befindlichen Polizeifahrzeugs. Als er weiterhin keinerlei Reaktion zeigte, hupten die Beamten zur Bekräftigung. Dies missfiel dem 22-Jährigen offenbar derart, dass er das Fahrerfenster öffnete und den Polizisten deutlich sichtbar den Mittelfinger nach hinten zeigte.

Zivilstreife macht durch Hupen auf sich aufmerksam

Nachdem der junge Autofahrer auch weiterhin keinerlei Reaktion auf das andauernde Polizeisignal zeigte, machte das Zivilfahrzeug durch ein längeres Hupzeichen auf sich aufmerksam. Nach Angaben der Beamten streckte der Fahrer daraufhin erneut seinen Arm aus dem Fahrerfenster und winkte mit sichtbar ausgestrecktem Mittelfinger nach hinten. Schließlich realisierte der junge Mann, um was für ein Fahrzeug es sich handelte und stoppte seinen Wagen kurz vor der Abfahrt zur Industriestraße.

Getrunken hatte der 22-Jährige nichts, er gab als Grund für seine Ausraster Gestresstheit aufgrund eigener Überarbeitung an. Die 40-jährige Mutter des Mannes, die sich auf dem Beifahrersitz befand, war über die Aktion ihres Sohnes sichtlich erbost und äußerte vor Ort die Hoffnung, dass die folgende Strafanzeige eine längerfristig anhaltende Wirkung auf diesen habe. (dz)

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