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Fünfstetten

05.08.2020

Autofahrerin missachtet Stoppschild: Schwerer Unfall

Weil eine 24-Jährige bei Fünfstetten ein Stoppschild überfuhr, kam es zu einem heftigen Unfall.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Plus Bei Fünfstetten krachte es heftig. In einem der beteiligten Pkw saßen unter anderem eine Schwangere und ein kleines Kind. Staatsstraße zwei Stunden gesperrt.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag bei Fünfstetten ereignet. Das berichtet die Polizei. Gegen 19.10 Uhr befuhr eine 24-jährige aus dem Jurabereich mit ihrem Auto die Ortsverbindungsstraße von Otting in Richtung Fünfstetten. An der Kreuzung zur Staatsstraße 2214, die sie Höhe Nußbühl geradeaus überqueren wollte, hatte sie ein Stoppschild zu beachten.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr die Frau ohne nennenswerte Geschwindigkeitsverringerung und ohne anzuhalten über die Stoppstelle, so die Beamten. Zur selben Zeit war ein 30-jähriger Fünfstettener mit seinem Pkw auf der vorfahrtsberechtigten Staatsstraße von Monheim in Richtung Wemding unterwegs. Der Mann konnte auf den plötzlich vor ihm querenden Wagen nicht mehr reagieren und krachte der Frau in die Fahrerseite.

Das Auto wird in ein Weizenfeld geschleudert

Deren Pkw wurde vom starken Aufprall in ein angrenzendes Weizenfeld neben der Staatsstraße geschleudert. Die Verursacherin konnte erst nach technischer Hilfeleistung durch die alarmierte Freiwillige Wemding ihren Pkw über die Beifahrerseite verlassen. Sie wurde mit mehreren mittelschweren Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Augsburg geflogen.

Die Insassen des vorfahrtsberechtigten Wagens – darunter eine im siebten Monat schwangere Frau und ein sechsjähriges Kind – kamen zur medizinischen Versorgung per Rettungswagen in die Donau-Ries-Klinik nach Donauwörth. Hier blieb es ersten Erkenntnissen zufolge glücklicherweise bei leichteren Verletzungen. Während der Unfallaufnahme durch Kräfte der Polizeiinspektion Donauwörth war die Staatsstraße bis etwa 21 Uhr gesperrt.

Sachschaden beträgt insgesamt rund 20.000 Euro

Die Feuerwehr Wemding war zur Hilfeleistung, Absperrung und Reinigung der Fahrbahn von Betriebsstoffen mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort, das BRK mit drei Rettungswagen und einem örtlichen Einsatzleiter. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen und dem Feld entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 20.000 Euro. Die 24-Jährige muss sich nun einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall, stellen.

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