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Donauwörth

28.01.2019

Autokäufer gerät an Betrüger: Hoher Schaden

Ein Mann aus dem Raum Donauwörth ist beim Autokauf an Betrüger geraten. Das meldet die Polizei.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Ein Mann aus dem Raum Donauwörth kauft in Köln ein Auto. Jetzt bleibt er auf den Kosten sitzen.

Böse Überraschung für einen Mann aus dem Raum Donauwörth, der sich in Köln ein Auto gekauft hat. Der Nordschwabe ist offensichtlich Betrügern aufgesessen. Weil er den Kaufpreis bereits bezahlt hat, ist der Schaden hoch.

Der 39-Jährige war – so berichtet die Polizei – über ein Verkaufsportal im Internet auf den Wagen aufmerksam geworden. Weil der Pkw seinen Vorstellungen entsprach und der Preis akzeptabel war, reiste der Mann am Wochenende nach Köln und traf sich dort mit dem Verkäufer. Der legte einen deutschen Personalausweis vor und hatte für den Pkw die erforderlichen Zulassungsbescheinigungen sowie ein amtliches Kennzeichen parat.

Käufer wendet sich an die Polizei

Der 39-Jährige meinte, alles wäre in Ordnung. Er kaufte das Auto, zahlte in bar und überführte es in den Donau-Ries-Kreis. Am folgenden Tag stieß der Käufer bei Recherchen im Internet auf einen Hinweis. In dem ging es um gestohlene Blankodokumente von Fahrzeugpapieren im Ruhrgebiet. Deshalb bekam der Nordschwabe Zweifel. Er nahm Kontakt zur Polizeiinspektion Donauwörth auf.

Nach einer ersten Überprüfung steht dieser zufolge mit ziemlicher Sicherheit fest: Der Käufer ist an Betrüger geraten. Sämtliche Unterlagen für den Wagen einschließlich Kennzeichen sind gefälscht. Die aus dem Personalausweis übernommenen Personalien existieren nicht. Der Pkw ist in Frankreich zur Fahndung ausgeschrieben, weil er dort mutmaßlich gestohlen wurde.

Die Folge für den 39-Jährigen: Er hat keinen Anspruch auf den Pkw und bleibt auf dem Schaden sitzen. Der bewegt sich laut Polizei im niedrigen fünfstelligen Bereich, liegt also mehr oder weniger deutlich über 10000 Euro.

Die Kripo in Köln führt die weiteren Ermittlungen. (dz)

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