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Kommunalwahl 2020

28.01.2020

Axel Wiedenmann will in Harburg sein Fachwissen und seine Erfahrung einbringen

„100 Prozent oder gar nicht.“ So lautet das Motto von Axel der für die Wähler antritt.

Plus Axel Wiedenmann, Bürgermeisterkandidat der Parteifreien in Harburg, peilt den nächsten politischen Schritt an. Jedoch gilt für ihn: Bürgermeister oder nichts.

Von Anfang an hat Axel Wiedenmann eines klar gemacht: Er kandidiert nur für das Amt des Bürgermeisters. An einem erneuten Stadtratsmandat für die PWG/BG/ Freie Wähler hat er kein Interesse. Mit anderen Worten: Sollte er nicht zum Rathauschef gewählt werden, ist nach zwölf Jahren Schluss mit der aktiven Kommunalpolitik.

Auch er musste sich zunächst innerhalb seiner Gruppierung durchsetzen – unter anderem gegen Christoph Schmidt , der nach seiner internen Niederlage bei den Parteifreien nun als unabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl antritt. Dass Wiedenmann sich das höchste politische Amt in der Burgstadt zutraut, hänge nicht zuletzt mit dem Spaß und der Freude zusammen, die er an der Kommunalpolitik hat, wie er betont.

Bürgernah, engagiert und ehrlich

Darüber hinaus habe er sich in den zwei Perioden im Stadtrat Fachwissen und Erfahrung angeeignet. „Ich habe das recht intensiv betrieben und viel Zeit dafür aufgewendet“, betont Wiedenmann. Der nächste Schritt sei, Bürgermeister werden zu wollen. „100 Prozent oder gar nicht“. Bei seinen bisherigen Wahlveranstaltungen sei er auf großes Interesse der Menschen gestoßen. Bürgernah, engagiert und ehrlich lautet sein Motto ihm Wahlkampf. Drei seiner politischen Schwerpunkte:

Familien, Senioren und Soziales: Harburg sei in diesen Bereichen bereits gut aufgestellt. Dennoch gebe es einiges aufzuholen und zu verbessern. Für die Kindergärten müsse mehr Geld zur Verfügung gestellt werden. Ebenso gehörten die Spielplätze im Stadtgebiet modernisiert. Zudem will er Begegnungsstätten für alle Generationen schaffen und die ärztliche Versorgung weiter ausbauen. Auch in der Nahversorgung sieht er Verbesserungspotenzial.

Finanzen und Verwaltung: Bei Investitionen sollte stärker auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Dazu gehöre, alle Fördermittel auszuschöpfen und eine längerfristige Investitionsplanung aufzustellen. Für die Stadtverwaltung kann er sich die Einrichtung einer Bürgerinformationsstelle im Rathaus vorstellen und die Digitalisierung weiter auszubauen. Verbesserungsbedarf sehe er bei der Erreichbarkeit und den Öffnungszeiten der Verwaltung.

Infrastruktur: Wiedenmann plädiert für ein neues Gewerbegebiet in Großsorheim, aber nicht so nah am Ort wie derzeit geplant, sondern mehr zur B25 hin. Am Herzen liegt ihm die Innenentwicklung, sprich Baulücken im Stadtkern so gut es geht zu schließen. Mehr Mittel als bisher benötige der Straßenunterhalt. Außerdem plädiert er für weitere Parkplätze in der Kernstadt. Infrastrukturell sieht Wiedenmann Handlungsbedarf beim Breitbandausbau, der abgeschlossen werden sollte und beim Bau von Radwegen im Stadtgebiet. Ebenso brauche es Ladestationen für die E-Mobilität. (bs)

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