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Bäumenheim

29.10.2019

Bäumenheim: Bernhard Jung fordert den Amtschef heraus

Bernhard Jung (Mitte) geht bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat in Bäumenheim ins Rennen. Zur Nominierung gratulierten Ortsvorsitzende Marlene Hammer und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler.
Bild: Bissinger

Die CSU spricht sich für den 52-jährigen Bereichsdirektor aus. Er will ins Rathaus und fühlt sich den Herausforderungen gewachsen. 100 Prozent Zustimmung.

Bernhard Jung geht mit großer Unterstützung der CSU-Anhänger als deren Bewerber in den Wahlkampf: Mit 100 Prozent Zustimmung nominierten sie den 52-Jährigen zum Bäumenheimer Bürgermeisterkandidaten.

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Jung fordert SPD-Amtschef Martin Paninka heraus und fühlt sich aufgrund seiner beruflichen Erfahrung den Herausforderungen gewachsen. Sein erstes Versprechen: „Das Klima und den Informationsfluss im Gemeinderat verbessern“.

„Kann mit Geld umgehen“

Jung stellte sich bei einer Mitgliederversammlung in der Schmutterhalle mit einer sachlich-kämpferischen Rede vor. Er legte seinen Werdegang dar und berichtete über seine Aufgaben bei der Sparkasse in Donauwörth, bei der er Bereichsdirektor ist. „Mit Geld kann ich umgehen.“

Bäumenheim: Bernhard Jung fordert den Amtschef heraus

„Er ist unser Wunschkandidat“, hatte zuvor Ortsvorsitzende Marlene Hammer erklärt, während Fraktionsvorsitzender Andreas Mayer die vergangenen sechs Jahre im Gemeinderat Revue passieren ließ und zur Erkenntnis gelangte: „Wichtige Themen wurden nicht so schnell angegangen wie wir uns das vorgestellt haben.“

Deshalb sei es wichtig, in der kommenden Legislaturperiode wieder einen CSU-Mann an der Spitze zu haben. Priorität hätten die Zukunft der Grund- und Mittelschule und des Hallenbades. Beide Objekte müssten dringend saniert werden. Auch wolle die CSU sich mit der künftigen Nutzung des Gasthauses „Sonne“ beschäftigen, das sich im Besitz der Kommune befindet. Wirtschaftsreferent Bernhard Jung, so Mayer, habe in den letzten sechs Jahren gerade bei Neuansiedlungen zahlreiche Beiträge geleistet, um Bäumenheim voranzubringen.

Seit 24 Jahren im Gemeinderat


Jung bezeichnete sich in seiner Vorstellung als „Macher“. Auch jetzt habe er keinen Sieben-Stunden-Tag. In seinem Aufgabenbereich seien aktuell schnelle Entscheidungen, hohes Verantwortungs- und Kostenbewusstsein, Organisationstalent, Führungs- und Kommunikationsstärke gefordert – „alles Anforderungen, denen auch ein Bürgermeister von Bäumenheim gerecht werden muss“.

Die Initiative zu ergreifen, das Machbare gestalten und gemeinsam Lösungen im Team zu verwirklichen, seien sein Anspruch. Seit 24 Jahren engagiere er sich im Gemeinderat, darüber hinaus sei er in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich aktiv. Jung: „Es genügt nicht, über die Bedeutung des Ehrenamtes nur zu reden.“

Alle Anwesenden votieren für Jung

Das Wort von den Zügeln, die man wieder selbst in die Hand nehmen wolle, machte die Runde. Alle 40 Stimmberechtigten votierten schließlich für Bernhard Jung, dem auch Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler beste Voraussetzungen attestierte. Ähnlich hatte es zuvor der ehemalige Bürgermeister Otto Uhl formuliert, der als Wahlleiter fungierte. Fackler sicherte seine Unterstützung bei den anstehenden Herkulesaufgaben in Bäumenheim zu, gerade bei der Generierung von Fördermitteln. „Wir werden uns da reinhängen“, versprach Fackler, denn alleine werde Bäumenheim die Projekte nicht stemmen können.

Die CSU präsentierte gleichzeitig ihre Gemeinderatsliste. Sein Team, so Bernhard Jung, repräsentiere alle Berufs- und Altersschichten. Man sei glücklich, in der 16er Liste fünf Frauen zu haben. Der Altersdurchschnitt liegt bei 42 Jahren. Die Reihung: 1. Bernhard Jung, 2. Marlene Hammer, 3. Andreas Mayer, 4. Michael Haller, 5. Julian Bumberger, 6. Hannelore Menzel, 7. Markus Dommer, 8. Ute Berens, 9. Angela Schneider, 10. Stefan Reicherzer, 11. Manuel Uhl, 12. Heike Klauser, 13. Martin Herfort, 14. David Strambach, 15. Pascal Löffler, 16. Werner Pecher. Ersatzkandidaten sind Norbert Mittler und Fabio Strauß.

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