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Donauwörth - Augsburg

14.06.2019

Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Augsburg für mehrere Tage gesperrt

Für mehrere Tage fahren keine Züge zwischen Donauwörth und Augsburg, die Strecke wird für Bauarbeiten gesperrt.
Bild: Widemann (Symbolbild)

Die Bahn sperrt die Strecke zwischen Donauwörth und Augsburg vom 19. bis 24. Juni wegen Bauarbeiten. Stattdessen sind Busse im Einsatz.

Die Deutsche Bahn nutzt das pendlerarme verlängerte Wochenende über den Feiertag Fronleichnam, um im Rahmen einer Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Augsburg eine Vielzahl von Bauarbeiten durchzuführen. Für die ausfallenden Züge fahren Busse im Schienenersatzverkehr, wie es in einer Pressemitteilung der Bahn heißt.

Die Gleissperrung beginnt am Mittwoch, 19. Juni, um 15 Uhr, und dauert bis Montagfrüh, 24. Juni, um 4.10 Uhr. In diesem Zeitraum werden alle Regionalzüge zwischen Donauwörth und Augsburg Hauptbahnhof durch Busse ersetzt.

Strecke Donauwörth - Augsburg: Ersatzhaltestellen sind im Internet zu finden

Bei einzelnen Nachtverbindungen fahren die SEV-Busse auch von Treuchtlingen bis Augsburg Hauptbahnhof. Fahrplaninformationen zum Regionalverkehr und Hinweise zu den SEV-Haltestellen finden die Fahrgäste im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com/bayern.

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Im Fernverkehr werden die meisten Züge zwischen Nürnberg und München über Treuchtlingen und Ingolstadt umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 25 Minuten. In München starten die Züge rund 25 Minuten früher als üblich, um ab Nürnberg im normalen Fahrplan weiter fahren zu können. Einzelne Züge fallen zwischen Nürnberg und München aus.

Alle Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalverkehr sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Telefonisch ist der Kundendialog unter der Rufnummer 01806/996633 (20 Cent pro Anruf im Festnetz, im Mobilfunk maxim ale 60 Cent pro Anruf) zu erreichen. Insgesamt werden während der 109-stündigen Gleissperrung drei neue Eisenbahnbrücken in den Bahndamm eingeschoben.

Bahnstrecke gesperrt: Neue Brücke für Unterführung wird gebaut

In den Bahnhöfen Meitingen und Gersthofen wird im Vorgriff auf den barrierefreien Bahnhofsumbau jeweils eine neue Brücke für eine neue Bahnsteigunterführung errichtet. Dafür müssen zunächst Schienen, Schwellen und Schotter sowie Teile des Bahnsteigs zurück gebaut werden. Dann wird die neue Brücke eingeschoben. Anschließend werden Bahnsteig, Schotter, Schwellen und Schienen wieder hergestellt. Bauherren sind in beiden Fällen die Kommunen.

In Langweid wird mit einem ähnlichen Ablauf durch die DB Netz AG die neue Eisenbahnbrücke über die Schmuttertalstraße eingeschoben. Außerdem wird die Gleissperrung genutzt, um an drei Straßenbrücken zwischen Langweid und Meitingen Inspektionen und bei Bedarf Reparaturen durchzuführen. Schließlich setzt die Bahn die Arbeiten für das neue Digitale Stellwerk Mertingen/Meitingen (wir berichteten) fort. Zwischen Donauwörth und Treuchtlingen werden die Fundamente für neue Oberleitungsmasten gebaut und das Schotterbett mit einer Stopfmaschine verdichtet.

Für die bei den Bauarbeiten auftretenden „unvermeidbaren Lärmbelästigungen“ bittet die Bahn die Anwohner um Verständnis. Das Unternehmen hat jedoch einen „kleinen Trost für die Anwohner“: Aufgrund der Vollsperrung der Bahnstrecke kann auf die sonst häufig notwendigen akustischen Warnsignale verzichtet werden. (AZ)

Lesen Sie hierzu auch: „Meilenstein für die digitale Schiene“

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