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Großprojekt

11.11.2019

Bald ist Tapfheims Sporthalle wieder fit

Das ist das größte Bauprojekt, das die Gemeinde Tapfheim in den vergangene Jahren stemmen musste: die Sporthalle.
Foto: Bissinger

Plus Tapfheim saniert für drei Millionen Euro seine Sporthalle, muss aber den Löwenanteil der Kosten alleine tragen. Warum es nur eine geringe Förderung gab

Das größte Bauprojekt, das in der Großgemeinde Tapfheim in den letzten Jahren zu stemmen war, befindet sich auf der Zielgeraden. Die Sporthalle hat ein neues Gesicht bekommen und ein neues Innenleben. Nach drei Jahren und drei Bauabschnitten freut sich Bürgermeister Karl Malz: „Mit unserer Sporthalle sind wir gut aufgestellt.“ Das aufgewendete Geld sei zukunftsweisend für die Kinder in der Schule, die Vereinssportler „und unseren kulturellen Mittelpunkt“ investiert worden.

Zwei Jahre wurde saniert

In den letzten zwei Jahren waren der Eingangs- und Umkleidebereich sowie die sanitären Anlagen komplett saniert worden. Außerdem wurden ein Turngeräteraum angebaut und zwei Notausgänge geschaffen worden. Nun konnte der Sportbetrieb in der Halle wieder aufgenommen werden, während noch einige Restarbeiten bis Ende des Jahres erledigt sein sollten, wie der Bürgermeister hofft.

Außer dem Dach und der Bodenplatte sei nichts erhaltenswert gewesen, berichtet Malz. „Die Halle ist komplett entkernt worden“, blickt er zurück. Rund 1,4 Millionen Euro wurden allein in diesem Jahr verbaut. Der Maßnahmenkatalog reichte von der Erneuerung der Fenster und des Hallenbodens über die Erneuerung und Ergänzung der Elektroinstallation sowie dem Neubau der Heizungs- und Lüftungsanlage bis hin zur Verbesserung des Brandschutzes und einer energetischen Sanierung im Außenbereich. Augenfällig ist eine neue Außenfassade, die in diesen Tagen „ihren letzten Schliff“ erhält.

Gemeinde profitiert vom niedrigen Zins

Der Bürgermeister spricht von einem Projekt, das die Großgemeinde finanziell herausgefordert habe. Man habe eine Dreifachhalle mit ihren Nebenräumen saniert, aber nur Fördergelder für eine Einfachhalle erhalten, denn für den Schulbetrieb – so das Argument der Regierung von Schwaben – sei eine Einfachhalle ausreichend. Deshalb sei die Förderung gering ausgefallen.

Von den Baukosten in Höhe von rund drei Millionen Euro müsse die Gemeinde rund 2,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln finanzieren. Das seien gewaltige Summen und erkläre, warum das Projekt in drei Bauabschnitte aufgeteilt worden sei. Einen entsprechenden Kredit hat die Großgemeinde nach Angaben des Bürgermeisters beantragt. Weniger als ein Prozent betrage der Zinssatz „und das auf 20 Jahre“. Da profitiere man von der derzeitigen Niedrigzinspolitik.

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