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Donauwörth

13.12.2018

Bald mehr günstiger Wohnraum in Donauwörth?

Die alten Blöcke an der Sallingerstraße, die vormals im Besitz der Stadt waren, sollen weichen. Hier werden neue Sozialwohnungen entstehen. Planer der neuen Anlage ist die Donauwörther Genossenschaft GBD.
Bild: Thomas Hilgendorf

Plus Die Gemeinnützige Baugenossenschaft (GBD) plant neue Wohnungen in der Sallingerstraße. Warum es bei den Parkplätzen noch offene Fragen gibt.

Es fehlt an günstigem Wohnraum in und rund um Donauwörth. Auch in der Hubschrauberstadt verfügt nicht jedermann über ein Ingenieurgehalt, weshalb es in den Reihen der Donauwörther Bauausschussmitglieder weithin unstrittig war, dass mehr Sozialwohnungen im Stadtgebiet entstehen müssen. Hierfür hatte die Stadt zuletzt zwei ältere Wohnblöcke in der Sallingerstraße an die Gemeinnützige Baugenossenschaft (GBD) verkauft. Die plant nun einen Neubau mit insgesamt 23 Wohnungen.

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Neudert: Ausschließlich sozialer Wohnbau

Zwischen 55 und gut 80 Quadratmeter werden die Wohnungen haben. „Es handelt sich bei dem Vorhaben ausschließlich um sozialen Wohnungsbau“, stellte Oberbürgermeister Armin Neudert zu Beginn der Sitzung des Ausschusses am Mittwochnachmittag im Rathaus klar. Bisher stehen auf der beplanten Fläche zwei Wohnblocks mit traditionellen Satteldächern. Sie sollen weichen und Platz machen für zwei über eine Art Laubengang miteinander verbundene Blocks. Diese werden aller Voraussicht nach jedoch nicht mehr neben-, sondern künftig hintereinander stehen. Zudem werden die Gebäude kein Satteldach mehr erhalten, sondern Flachdächer. Das größere der beiden Häuser wird im Erdgeschoss eine Parkfläche erhalten.

Insgesamt vier Geschosse sind vorgesehen

Insgesamt sind vier Geschosse vorgesehen. Zwar finden sich in der direkten Umgebung keine vierstöckigen Häuser, doch laut den Planern sind wegen des Wegfalls der Satteldächer keine größeren Gebäudehöhen zu erwarten.

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Für Diskussionen im Gremium sorgte allerdings das sensible Thema der Stellplätze für die Autos der Bewohner. Die GBD beantragte abweichend von der städtischen Satzung einen Schlüssel von 1,5 Plätzen je Wohnung über 50 Quadratmeter anstatt zwei Stellplätzen je Wohneinheit.

So würden statt der geforderten 43 nurmehr 33 Parkplätze anfallen. Rechtsdirektor Richard Lodermeier erklärte, dass die Stadt eine dahingehende Sonderregelung treffen könnte. In Neuburg etwa würde es eine solche für Sozialwohnungen geben: Dort sei lediglich ein Stellplatz je Sozialwohnung vorgesehen.

Debatte um die Zahl der Parkplätze

Franz Ost (CSU) nannte die Regelung einen „guten Kompromiss“, Ralf Loitzsch (PWG/ FW) hingegen befürchtete „das Problem der Folgewirkung“. Josef Reichensberger (AL/ JB) nannte das Projekt zwar insgesamt „eine tolle Sache“, in der Frage der Stellplätze sei es allerdings ratsam, bei der Satzung zu bleiben. OB Neudert wies darauf hin, dass die Parkplätze an der Bleichwiese inzwischen gut angenommen würden, woraufhin Albert Riedelsheimer entgegnete, es sei unrealistisch, dass die Bewohner der Siedlung ihre Autos dort wirklich parken würden. Ferner sei über die Beteiligung der Stadt an einer größeren Tiefgarage zu denken.

Letztendlich sprachen sich die Ausschussmitglieder grundsätzlich für das Vorhaben aus.

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