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Huisheim

19.01.2020

Ball der Begegnung: 33 Jahre gelebte Inklusion

Blaumeise Kathi und Pettra mit Bewohnern der Stiftung St. Johannes Schweinspoint.
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Blaumeise Kathi und Pettra mit Bewohnern der Stiftung St. Johannes Schweinspoint.
Bild: Izsó

Beim „Ball der Begegnung“ in Huisheim feiern Menschen mit und ohne Behinderung wieder fröhlich gemeinsam. Was dieses Mal alles geboten war.

Es ist das Jahr 1988, als Hans Kotal, damals bei der Lebenshilfe in Nördlingen in den Werkstätten tätig, die Idee kam, einen Faschingsball für behinderte Menschen veranstalten zu wollen. Mit Unterstützung von Margit Schmidt vom Bayrisch-Schwäbischen Fastnachverbandes gelang es, den Carneval-Club Blaumeisen Huisheim (CCBH) unter damaliger Präsidentschaft Ludwig Mühlings für diesen einzigartigen Faschingsball zu begeistern.

Party in der Sualafeldhalle

Was in kleiner Runde mit der Lebenshilfe und ihren Werkstätten begann, florierte in den vergangenen 33 Jahren zu einer ausverkauften, bunten Faschingsparty – die nun wieder in der Sualafeldhalle über die Bühne ging.

Die Behinderteneinrichtungen aus dem gesamten Landkreis und die Faschingsgarden aus Huisheim, Wemding und Megesheim sind immer mit Begeisterung dabei. „Das ist gelebte Inklusion“, wie Landrat Stefan Rößle die jährliche Auftaktveranstaltung des CCBH bezeichnete.

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Mit von der Partie war auch Bürgermeister Harald Müller: „Als die Idee des Ball der Begegnungs entstand, sprach keiner von Inklusion und ihr habt es trotzdem gemacht“ lobte er die Initiatoren. Die Blaumeisen sorgten mit den Showtänzen der Hermann-Keßler-Schule Möttingen, der Lebenshilfe aus Bäumenheim und der Gruppe „Funny Playbacks“ von Diakoneo für ein abwechslungsreiches Programm.

Leuchtende Augen

Moderne Musik, blinkende Kostüme und akrobatisch anmutende Hebefiguren brachten vor allem die Augen der behinderten Menschen zum Leuchten. Musikalischer Höhepunkt für das Jubiläum war der Auftritt des Fanfarenzugs des Carneval-Club Harthausen. Mit der Band DuoSymparty blieb die Stimmung bis zum Schluss.

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