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Baustelle

14.11.2019

Baustopp bei Geh- und Radweg-Unterführung

Die Bauarbeiten für die neue Unterführung für Fußgänger und Radfahrer unweit des Bahnhofs Otting-Weilheim sind unterbrochen.

Seit vier Monaten tut sich nahe Weilheim nichts mehr. Das ärgert die Bürger

Großer Unmut herrscht bereits seit einiger Zeit im Monheimer Ortsteil Weilheim. Grund: Die von der Deutschen Bahn zugesagte und bereits in Angriff genommene Erneuerung der Unterführung am Geh- und Radweg zum Bahnhof Otting-Weilheim ist zum Erliegen gekommen. Zudem gestaltet sich die Kommunikation mit dem Konzern schwierig.

Eigentlich hätte die Maßnahme schon Anfang des Jahres umgesetzt sein sollen, erinnert Weilheims Ortssprecher Michael Schuster an den ursprünglichen Zeitplan. Um das Projekt starten zu können, hatte der Monheimer Stadtrat im Herbst 2017 einstimmig einer sogenannten Kreuzungsvereinbarung mit der Bahn zugestimmt. Damals herrschte unter den Ratsmitgliedern große Freude, dass das Unternehmen komplett auf eigene Kosten für geschätzt 2,5 Millionen Euro die Erneuerung der Eisenbahnunterführung auf städtischer Flur umsetzen möchte. Doch seit ungefähr vier Monaten tue sich nichts mehr, hat Schuster beobachtet. „Zuletzt wurden sogar Maschinen abgezogen“, versteht der Ortssprecher die Welt nicht mehr. Von der mit den Arbeiten beauftragten Firma Vitus Rieder (Bissingen) habe er auf Nachfrage nur „08/15-Antworten“ erhalten. Schuster beklagt, dass die andauernde Sperrung des Geh- und Radwegs zum Bahnhof nicht nur ärgerlich sei – schließlich müsse man alternativ auf die viel befahrene Straße Richtung Otting ausweichen, was erhöhtes Gefahrenpotenzial mit sich bringe.

Von einer „sehr schwierigen Kommunikation“ mit der Bahn berichtet Monheims Bürgermeister Günther Pfefferer. Zudem sei auch kein konkreter Ansprechpartner für das Projekt vorhanden. Stadtbaumeister Richard Meyer versuche regelmäßig, über private Kontakte die Bahn zu einer schnelleren Handlungsweise zu bewegen, erläutert Pfefferer auf Nachfrage. Der Rathauschef ist über die Folgen des Stillstands natürlich ebenfalls nicht erfreut: „Die Verzögerungen verursachen großen Unmut bei der Bevölkerung.“

Laut Pfefferer habe Stadtbaumeister Meyer inzwischen von der Firma Vitus Rieder die Information erhalten, dass noch weitere Arbeiten ausgeführt werden müssen, die sich aus dem instabilen Baugrund ergeben haben. Dafür wurden der Bahn Angebote erstellt, die dort derzeit geprüft werden. Nach Auftragserteilung sollen die ausstehenden Arbeiten ausgeführt werden. Wie der Bürgermeister betont, wurde bei der Verlängerung der verkehrsrechtlichen Anordnung bezüglich der Sperrung des Geh- und Radwegs von Seiten der Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass die Arbeiten auf jeden Fall bis zum 100-jährigen Gründungsfest des Soldaten- und Kameradenvereins Weilheim-Rehau abgeschlossen sein müssen. Denn unmittelbar nach dem Festwochenende am 20./21. Juni 2020 sollen die geplanten Arbeiten an der Ortsdurchfahrt beginnen.

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