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Projekt

18.07.2018

Beim FC Mertingen rollen die Bagger an

Die alten Gebäude am Sportplatz müssen einem Neubau weichen.
Bild: Pfister

Das neue Sportheim soll bis zum Jubiläum fertig sein.

Es gibt einen fixen Termin: Im Sommer nächsten Jahres soll das neue Sportheim des FC Mertingen fertig sein. Denn dann feiert der Fußballclub sein 90. Jubiläum. Mittlerweile laufen die Arbeiten auf vollen Touren. Die bisherigen Gebäude wurden abgerissen, für den Neubau die Fundamente gelegt. „Die Mitglieder des Vereins haben bereits 600 freiwillige Arbeitsstunden geleistet“, berichtete Vorsitzende Doris Mayerle nun Bürgermeister Albert Lohner bei einem Rundgang.

Zum Jubiläum will der Verein mit seinem neuen „Aushängeschild“ glänzen. Bis dahin sollen nach den Plänen von Architekt Kurt Niebler, selbst Gemeinderat und Dritter Bürgermeister, auch die Parkplätze sowie der Grünbereich fertig sein, ebenso wie eine neue Bandenwerbeanlage und eine Rasenberegnungsanlage. Auch die Tribüne soll genutzt werden können.

Das neue Mertinger Sportheim, mit Fernwärme versorgt, soll in zwei Bereiche aufgeteilt werden: einen sportlichen mit Umkleidekabinen und sanitären Anlagen sowie einen für den Ausschank. 40 Plätze soll ein Gastraum mit direktem Blick auf das Fußballfeld haben, dazu soll es einen Gymnastikraum geben und auch hier eine Toilettenanlage. Sogar ein Büro ist eingeplant.

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Die Gerätschaften des Vereins, vom Rasenmäher bis hin zu den „Trainingshütchen“, sollen in einem separaten Holzbau untergebracht werden. Fix ist die Zusage des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV), der 144000 Euro als Förderung beisteuert. 783000 Euro wird die Gemeinde für das Projekt beisteuern, außerdem eine Bürgschaft übernehmen und den anvisierten BLSV-Zuschuss, mit dem nicht so schnell zu rechnen sei, vorfinanzieren. Doris Mayerle: „Wir wollen außerdem rund 4000 freiwillige Arbeitsstunden leisten.“

Die drei Gebäude am Sportplatz, die der Verein derzeit nutzt, sind nach Einschätzung des Architekten in einem „erbärmlichen Zustand“, in die Jahre gekommen und in keiner Weise dazu angetan, den Ansprüchen des Vereins, dessen Bewirtschaftungsfläche auf 43000 Quadratmeter angewachsen sei, gerecht zu werden.

Die bestehenden Bauten, teilweise mehr als 60 Jahre alt, wurden zum Teil bereits abgerissen, die anderen sollen nach dem Neubau des Sportheims der Spitzhacke zum Opfer fallen.

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