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Advent

14.12.2019

Beim Jubiläumsmarkt gegen Blutkrebs

Bei der Spendenübergabe waren die Vertreter der Firmen teilweise anwesend: (von links) Michaela Schödl (Bäckerei Neuner), Friedrich Widemann (Förderkreis der Hofwirtschaft, Kaisheim), Anna Storzer (Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG), Manfred Hainz (Sparkasse Donauwörth), Brigitte Lehenberger (DKMS), Martin Scharr (Bürgermeister Markt Kaisheim), Manuel Lösch (Organisator), Monika Bittmann (Obst- und Gartenbauverein Kaisheim), Claudia Olszewski (Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Kaisheim), Benjamin Nesselthaler (SV Kaisheim, Abteilung Fußball) und Franz Christ (Markt Kaisheim).
Bild: Zausinger

4300 Euro für die Knochenmarkspenderdatei gesammelt

Das 30. Jubiläum des Kaisheimer Weihnachtsmarktes bot neben den traditionellen Ständen dieses Jahr auch die Möglichkeit zu sozialem Engagement. Unter dem Motto „Kaisheim gegen Blutkrebs“ konnten die Besucher des Weihnachtsmarktes gegen eine Spende zugunsten der DKMS beim sozialen Flohmarkt noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben. Die Einwohner waren zuvor dazu aufgerufen worden, ungenutzte Artikel dem Flohmarkt zu spenden. Neben dem bereits angesprochenen sozialen Flohmarkt bestand auch die Möglichkeit, sich in die Spenderkartei der DKMS aufnehmen zu lassen.

Aber nicht nur die Bewohner trugen ihren Teil zum Erfolg des Projekts bei. Auch ansässige Firmen und Vereine beteiligten sich durch großzügige Spenden an der Aktion. So wurde unter anderem eine am Weihnachtsmarkt angefertigte Eule aus Holz versteigert, wobei der gesamte Erlös der Aktion zugutekam. Im Rahmen der Spendenübergabe übergaben die Organisatoren und Sponsoren letztendlich die stolze Summe von 4300 Euro an Brigitte Lehenberger, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Namen der DKMS engagiert. Mit diesem Betrag können 115 Typisierungen der hilfsbereiten, vor allem jungen Leute ab 17 Jahren aus Kaisheim und Umgebung finanziert werden. Allein im Landkreis ließen sich heuer 750 Schüler an berufsbildenden und weiterführenden Schulen, Universitäten oder auf dem Postweg bei der DKMS typisieren.

„Blutkrebs kann jeden treffen, egal ob Jung oder Alt. Noch heute wartet jeder zehnte Blutkrebspatient vergeblich auf einen passenden Spender. Vor allem in der Weihnachtszeit besinnen sich viele Leute darauf, etwas Gutes zu tun, was ich als Chance gesehen habe, Geld zur Finanzierung der Arbeit gegen Blutkrebs zu sammeln. Jeder Einzelne kann einen Beitrag zum Kampf gegen Blutkrebs leisten, sei es in Form der Typisierung oder eben durch eine Geldspende. Ich bin stolz, dass die Gemeinde so zusammengehalten hat, um letztendlich diese tolle Summe zu erzielen“, so Manuel Lösch, Initiator des Projekts. Besonders erfreulich ist auch, dass alle nicht verkauften Artikel an öffentliche und soziale Einrichtungen weitergegeben werden konnten.

Ein besonderer Dank vonseiten der Organisatoren gilt den zahlreichen Firmen und Vereinen, die sich großzügig durch ihre Spenden am Erfolg des Projekts beteiligten. (dz)

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