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Pläne

21.11.2017

Bekommt Flein eine neue Ortsdurchfahrt?

Die Ortsdurchfahrt in Flein ist eng. Nun soll sie verbreitert werden und ein Geh- und Radweg verwirklicht werden.
Bild: Helmut Bissinger

Der Gemeinderat würde die Straße gerne ausbauen, doch ein Anlieger hat seinen Widerstand angekündigt. Wie das Problem gelöst werden soll.

Oberndorf-Flein In Oberndorfs Weiler Flein ist die Welt eigentlich in Ordnung. In die Schlagzeilen schafft es das 30-Einwohner-Dorf selten. Doch nun bewegt der Widerstand eines Anliegers an der Durchfahrtsstraße die Gemüter. Der Oberndorfer Gemeinderat hatte sich mit den Einwänden des Bürgers zu beschäftigen. Die Pläne zum Ausbau der Straße, die das Gremium bereits verabschiedet hat, missfallen dem Fleiner.

Es geht um eine 500 Meter lange Ausbaustrecke

Idyllisch schlängelt sich die Ortsdurchfahrt durch Flein. Sie ist Teil der Staatsstraße 2027 in Richtung Eggelstetten. Ein erster Teilabschnitt aus Richtung Oberndorf ist bereits ausgebaut. Nun soll ein zweiter folgen. Gerade mal 500 Meter ist die Ausbaustrecke lang. Die Kosten für die Maßnahme liegen im sechsstelligen Bereich. Nach dem positiven Beschluss hatte die Verwaltung die Pläne an die Regierung von Schwaben geschickt. Die Behörde soll entscheiden, inwieweit sie sich an den Kosten beteiligen kann. Geplant ist die Verbreiterung der Straße, die im Moment gerade mal fünf Meter breit ist.

Außerdem sollen ein Geh- und Radweg entstehen, weil der Weiler zunehmend auch von Ausflüglern angefahren werde, wie Bürgermeister Hubert Eberle bemerkt hat. Er bezieht die zunehmende Frequenz auf einen gastronomischen Betrieb, der sich mittlerweile in Flein angesiedelt hat. Um die Straße zu verbreitern sowie einen Geh- und Radweg zu verwirklichen, müsste ein Anlieger einen Teil seines Grundstücks abtreten, das derzeit mit einer Fichtenhecke vor Blicken geschützt ist. Das aber widerspricht diesem. Deshalb hat er verschiedene Gemeinderäte angesprochen und deshalb wurde der Einspruch nun zum Thema im Gremium. Bürgermeister Eberle sprach zum wiederholten Male, den maroden Zustand der Straße an und deren Begrenzung für Fahrzeuge bis zu fünf Tonnen. Hinzu komme eine schlechte Übersicht.

Der Gemeinderat einigte sich darauf, zunächst den Förderbescheid der Regierung abzuwarten. Falle dieser negativ aus, so die Entscheidung, hätte sich das Thema ohnehin erledigt, denn dann wäre ein Ausbau nicht möglich. Um die Kosten alleine zu tragen, fehle in der Gemeindekasse das Geld, so das Argument. Bei einer positiven Nachricht aus Augsburg will man die Angelegenheit bei einem Ortstermin mit dem Anlieger und dem Planer klären.

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