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Kommunalwahl 2020

17.01.2020

Benjamin Hertle: So will er Buchdorf weiterentwickeln

Benjamin
Foto: Barbara Würmseher

Plus Benjamin Hertle will sich als Bürgermeister den Herausforderungen stellen. Warum dem Schwörsheimer die Gegebenheiten in der Gemeinde bestens bekannt sind.

Sein Dialekt „verrät“ ihn eindeutig als eingefleischten Donau-Rieser und das ist Benjamin Hertle tatsächlich auch aus Überzeugung. In Oettingen geboren, mit Familiensitz in Schwörsheim und Arbeitsplatz in der Verwaltungsgemeinschaft Monheim hat der 36-Jährige jetzt auch noch für die Gruppierung CSU /Freie Bürger ein Auge auf Buchdorf geworfen. Dort möchte er als Bürgermeister ins Rathaus einziehen.

Noch in das alte Rathaus, aber doch auch schon in Erwartung des neuen inmitten des geplanten Dorfzentrums , das ja mit Geschäftshäusern, Bürgerhaus, Turnhalle, Arztpraxis, Gastronomie und Dorfladen entstehen soll. Dafür macht sich auch Benjamin Hertle stark. Für ihn ist jetzt auch die intensive Zeit der Hausbesuche angebrochen, in der er von Tür zu Tür geht und den Draht zum Wähler sucht.

Arbeit in der Verwaltungsgemeinschaft

„Durch meine Arbeit in der Verwaltungsgemeinschaft sind mir die Gegebenheiten in Buchdorf bestens bekannt“, schildert er, „und ich empfinde es als große Herausforderung, an den Entwicklungen dieser wachstumsreichen Kommune mitwirken zu dürfen.“ Neben attraktiven Voraussetzungen für Wirtschaft, Kinderbetreuung, Bildung und stabilen Finanzen legt er den Fokus vor allem auf folgende Schwerpunkte:

Umwelt und Natur: „Ich möchte, dass wir klimaneutralen Strom erzeugen, und plane, jedes gemeindliche Gebäude mit Photovoltaikanlagen auszustatten“, sagt Hertle. Außerdem ist es für ihn wichtig, das Dorfzentrum über ein Blockheizkraftwerk zu versorgen und autark mit Strom zu beliefern, um für den schlimmsten Fall eines Total-Stromausfalls gerüstet zu sein, wie ihn die Stadt Wemding bekanntlich erlebt hat.

Dorfzentrum als Anlaufstelle

So soll das Dorfzentrum für die Bürger erst recht in einer Krise Anlaufstelle sein. Für Baierfeld, das geografisch in einer Mulde liegt, will Hertle ebenfalls für den Ernstfall gerüstet sein, und der heißt in diesem Fall: Starkregen. „Ich möchte da in die Zukunft denken und vorsorglich untersuchen lassen, wie groß das Risiko bei Starkregen ist, und gegebenenfalls Vorsorge treffen.“

Vereine und Ehrenamt stärken: Hertle ist es wichtig, die Vereine zukunftsfähig zu machen durch Nachwuchsarbeit. Deshalb möchte er die Jugend in den Vereinen weiter finanziell fördern. Zudem plant er, die Vereine mit neuen Heimen im Bürgerhaus zu unterstützen. „Die Schützen und der Musikverein sollen dort Platz zum Wohlfühlen finden, dafür bekommen wir 60 Prozent Förderung.“ Auch das Sportheim hat er im Blick und das Feuerwehrhaus, „das schon in der Vorentwurfsphase ist“.

Infrastruktur: Den Radweg zwischen Buchdorf und Baierfeld will Hertle asphaltieren lassen. Breitbandausbau ist bereits am Laufen, den will er weiter vorantreiben. Und für familien- und seniorengerechtes Wohnen hat er vor, einen gemeindlichen Standort zur Verfügung zu stellen, auf dem dann ein Investor/Träger ein Gebäude errichten kann. (wüb)

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