Newsticker
Bundesregierung stuft mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Berger Allee: In Zukunft gilt hier Tempo 30

Donauwörth

07.07.2020

Berger Allee: In Zukunft gilt hier Tempo 30

Fast fertig: die neue Busbucht und Haltestelle am Gymnasium Donauwörth. Die Adalbert-Stifter-Straße (im Hintergrund) mündet künftig gerade in die Berger Allee ein.

Autofahrer müssen sich in der Berger Allee in Donauwörth auf neue Verkehrsregeln einstellen: Tempo 30 ist auf einer Teilstrecke geboten.

Autofahrer müssen sich auf einer der Hauptverkehrsachse in Donauwörth, der Berger Allee, auf neue Verkehrsregeln einstellen. In Zukunft wird dort vor den Gymnasium Tempo 30 gelten. Das teilt die Stadt Donauwörth mit. Die Schildern werden alsbald montiert.

Hintergrund ist laut Pressestelle, dass die Berger Allee für Schüler und Radfahrer sicherer werden soll. Im Zuge der aufwändigen Neugestaltung der Bushaltestelle für rund 1,3 Millionen Euro wird nun die Temporeduzierung umgesetzt. Tempo 30 wird künftig von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr gelten.

Neue Ampel für Fußgänger

Während der Sommerferien wird außerdem eine Ampel installiert, damit vor allem Schüler die Berger Allee auf Höhe der Bushaltestelle an der neuen Einmündung Adalbert-Stifter-Straße sicher überqueren können. Radfahrer können sich ebenfalls über Verbesserungen freuen. Bei den neuen Busbuchten wurden die Gehwege verbreitert und können so auch für Radfahrer freigegeben werden. Oberbürgermeister Jürgen Sorré betont die damit erhöhte Sicherheit der Radler, denn nach der Bushaltestelle wird es in beide Richtungen bis hoch zur Einmündung der Kreuthstraße einen Schutzstreifen für Radfahrer geben. „Damit erreichen wir eine deutliche Verbesserung für Radfahrer entlang der Berger Allee“, sagt Sorré.

Im Zuge der Bauarbeiten zum Umbau der Bushaltestellen in der Berger Allee am Donauwörther Gymnasium muss die Wasserleitung vor der Bäckerei Roßkopf und der Metzgerei Göth erneuert werden.
Bild: Hilgendorf

Grundsätzlich sind vom Gesetzgeber bestimmte Weg- und Straßenbreiten für die Benutzung durch Radfahrer vorgeschrieben, sowohl im Fall eines für Radfahrer freigegebenen Gehweges als auch für Fahrradschutzstreifen auf der Straße. Oberbürgermeister Jürgen Sorré: „Deswegen nutzt die Stadt Donauwörth kontinuierlich die Chance, bei allen Straßenbaumaßnahmen das Radwegenetz Schritt für Schritt auszubauen und zu verbessern. Das geht meist ein Stück zulasten der Straße, die dadurch schmaler wird, aber wir möchten Radfahrern wo immer es möglich ist, sichere Alternativen weg von der Straße anbieten.“

Für den Tempo-30-Bereich sind die Schilder bereits bestellt und werden, sobald sie geliefert sind, vom städtischen Bauhof angebracht. Die Markierung der Fahrradschutzstreifen solle nach Möglichkeit während der Sommerferien erfolgen, heißt es aus dem Rathaus. (pm)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren